Nov
30
2009
Um an Fördergelder zu gelangen und die Karriere voranzutreiben, wird getrickst und gefälscht. Immer häufiger wird deswegen gegen Professoren ermittelt.
“In der Wissenschaft wird getrickst, gedealt, gefälscht.” Ein vernichtendes Urteil von Dr. Ingrid Hamm, der Geschäftsführerin der Robert-Bosch-Stiftung. Das ist offenbar gängige Praxis unter den Eliten: “Titel gegen Bares” und “Forschungsgelder dank gefälschter Publikationslisten”.
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Nov
30
2009
Langzeitarbeitslose benötigen Hilfe aus einer Hand
Die Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) hat sich laut Presseberichten dafür ausgesprochen, die Betreuung von langzeitarbeitslosen Menschen weiterhin in gemeinsamer Trägerschaft von Bundesagentur für Arbeit und Kommune durchzuführen. “Für fast sieben Millionen Grundsicherungsempfänger in unserem Lande ist es eine gute Nachricht, dass sich die Arbeitsminister weiterhin für Hilfen aus einer Hand einsetzen”, sagt der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes (DCV), Georg Cremer.
Der DCV hat wiederholt auf die Möglichkeit der Verfassungsänderung hingewiesen, um die sinnvolle Zusammenarbeit von Bundesagentur für Arbeit und den Kommunen im Interesse der betroffenen Menschen aufrechtzuerhalten. Die Forderung der ASMK nach Weiterführung der Hilfe aus einer Hand kann nur umgesetzt werden, wenn dieser Weg verfassungsrechtlich abgesichert wird.
Der DCV fordert die Bundesregierung auf, zügig eine Verfassungsänderung anzugehen, um sicherzustellen, dass diese bewährte Form der Zusammenarbeit fortgesetzt werden kann. “Diese Hilfe aus einer Hand stellt sicher, dass langzeitarbeitslose Menschen genau die Unterstützung erhalten, die eine Integration in den Arbeitsmarkt erleichtert”, so Cremer.
Quelle: Deutscher Caritasverband e.V. - Pressestelle
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Nov
30
2009
Als Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag bekanntgab, dass nach Jungs Rücktritt Ursula von der Leyen ins Arbeitsministerium wechselt, und Kristina Köhler in das Familienministerium, fragten sich bestimmt viele: Was und wer ist denn letztere Person?
Um es ganz einfach auszudrücken: Eine hessische Bundestagsabgeordnete. Vor ihrer Nominierung als Bundesfamilienministerin war die Politikerin noch weitgehend unbekannt. Außer natürlich dort, wo sie regierte. In Wiesbaden. Aber kommen wir erst einmal zum Menschen selbst: Kristina Köhler wurde am 3. August 1977 in Wiesbaden geboren. Schon mit 14 Jahren trat sie der Jungen Union (JU) bei.
Nach ihrem Abitur studierte die junge Frau Soziologie, Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft in Mainz. Schon während ihres Studiums, das sie als Diplom-Soziologin abschloss, war sie von 1997 bis 2002 als Mitarbeiterin bei der hessischen CDU-Landtagsabgeordneten Birgit Zeimetz-Lorz und von 1998 bis 2002 als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Soziologie der Universität Mainz tätig. Bei der Bundestagswahl 2009 erlebte die 32-Jährige einen rasanten Aufstieg.
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