Hartz IV Elend: Die Null-Euro-Jobs kommen
Kaum zu glauben aber wahr: Supermärkte setzen verstärkt Einpackhilfen ein, die nur von Trinkgeldern leben
Haben Sie es schon einmal bemerkt? In großen Supermarktketten sind in letzter Zeit immer häufiger nette Einpackhilfen mit gelben T-Shirts anzutreffen, die den Kunden beim Einpacken der Einkäufe helfen. Angestellt sind die netten Einpackhilfen nicht, sondern durch eine Agentur an die Supermärkte vermittelt. Die Niedriglohn-Jobber erhalten nur Trinkgelder.
Die Supermärkte selbst zahlen keinen einzigen Cent an die Gehilfen.
In den Vereinigten Staaten von Amerika ist diese Variante der Ausbeutung schon längst bittere Realität. Laut dem Magazin “Impulse” packen in den USA viele Menschen in etlichen Supermarktketten die Einkaufstaschen der Kunden und erhalten nichts, außer ein Trinkgeld. Auch die US-Amerikanischen Supermärkte zahlen keinen Lohn.
