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Hartz IV ist eine Armuts- und Niedriglohnmaschine

Bild: Bundestagsfraktion DIE LINKE im BundestagKnapp fünf Jahre nach Einführung von Hartz IV hält Klaus Ernst das Gesetzespaket für “endgültig gescheitert. Den Befürwortern des Gesetzes wirft der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE “sozial inkompetente Schönrednerei” vor und konstatiert: “Hartz IV hat zu massenhafter Armut und Lohndumping auf breiter Front geführt. Das Gesetz ist eine Armuts- und Niedriglohnmaschine.”

Ernst weiter:

“Hartz IV war ein Generalangriff auf die Bevölkerung. Für Millionen Erwerbslose und ihre Kinder bedeutet es Armut per Gesetz. Die Beschäftigten wurden in Angst und Schrecken versetzt, weil sie im Fall der Arbeitslosigkeit jeden Schutz verlieren. Die Löhne sind seitdem auf der Rutschbahn und sinken in Deutschland real, egal ob gerade Aufschwung oder Krise ist. Alle Zahlen zeigen, dass Menschen, die einmal in Hartz IV sind, deutliche Abstriche bei künftigen Jobs machen müssen.

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Wichtiges Kopenhagen-Update: Journalisten dürfen…

… sich im Konferenzzentrum nicht mehr frei bewegen. Lupenreine Demokraten, wo man hinguckt.

Ich zitiere das mal ganz, weil es so wichtig ist:

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten hiermit gegen die massive Beschränkung der freien Berichterstattung auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen protestieren. Seit heute dürfen sich Journalisten im Konferenzzentrum nicht mehr frei bewegen. Drehs außerhalb des Pressezentrums sind nur noch möglich, wenn ein Delegationsmitglied das Kamerateam und den Reporter an der Sicherheitsschleuse abholt und das Team dann von einem UN-Verantwortlichen begleitet wird. Spontane Drehs sind unmöglich. Selbst die UN-Medienkoordination wurde offenbar von diesen Maßnahmen überrascht, da die Verschärfung nicht angekündigt war. Diese Maßnahmen verstoßen gegen die Presse- und Rundfunkfreiheit und behindern die Arbeit der Medien in höchstem Maße. Wir sehen das Recht der freien Berichterstattung massiv eingeschränkt. Daher fordern wir die sofortige Aufhebung dieser Einschränkung für alle Journalistinnen und Journalisten auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen.
Mit freundlichen Grüßen,
Nikolaus Brender Thomas Baumann
Chefredakteur ZDF Chefredakteur ARD

Die EU ist wirklich ein leuchtendes Beispiel für die Welt. So muß Pressefreiheit aussehen, wenn man nichts zu verbergen hat.

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