Fürther Projekt: Bürgerarbeit nimmt neue Formen an
FÜRTH - Als Beschäftigungsmotor in der Krise sollte Bürgerarbeit Fürth neue Perspektiven eröffnen. Finanziert mit Geld aus dem Sonderstrukturprogramm, das der Freistaat dem Großraum nach dem Quelle-Desaster bewilligt hat. Doch jetzt kommt ein anderes Beschäftigungsmodell zum Zug, das stärker auf Familien zugeschnitten ist.
Arbeitslose, die nicht in reguläre Arbeit oder Arbeitsmaßnahmen vermittelt werden konnten, erhielten dort Arbeitsplätze im gemeinnützigen Bereich, für die den hochverschuldeten Kommunen bisher das Geld fehlte. Die Beschäftigungsverhältnisse schließen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung ein, nicht aber die Arbeitslosenversicherung. So wird auch die Arbeitslosenstatistik bereinigt.
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- zwar nur ein selektiver, aber trotzdem beachtenswerter Nadelstich gegen die neoliberalen Bürgerarbeitszwangsmodelle, die in Berlin bei den Neos herumgeistern. Tritt in den Hintern für Schäubles Forderung nach mehr gemeinnütziger Arbeit…


