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Warum es immer weniger Lohn gibt!

März 3rd, 2010 Posted in ALG II, Arbeit, Soziales Tags: , , , , ,

Light My PathHintergrund der Hartz IV Reformen ist die These von der Armuts- bzw. Sozialhilfefalle. Darin wird beklagt dass die Lohnentwicklung im unteren Dienstleistungsbereich durch das grundsätzlich in Form von Sozialhilfe garantierte “soziokulturelle Minimum” determiniert werden, dies aber so komfortabel sei, dass sich die Aufnahme einfacher Arbeit nicht lohne. Etwaige Lohnsubventionen müssen daher auch mit einer Absenkung der Sozialhilfe und natürlich einer verschärften Sanktionspraxis bei Arbeitsverweigerung einhergehen. Am radikalsten formulierte bisweilen der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) entsprechende Forderungen.

Nach der Rückkehr von einem Besuch des US-amerikanischen Bundesstaates Wisconsin im August 2001 zeigt er sich beeindruckt von dem wegen seiner Rigidiät berüchtigten Wisconsin-Work-Projekt (W-2) und kündigte mit markigen Sprüchen in Hessen ein entsprechendes Modellprojekt an. Wer als arbeitsfähiger Erwerbsloser eine Arbeit ablehne, sollte sich auf ein sehr bescheidenes Leben bis hin zur Wohnunterkunft einrichten. Diese aggressive Rhetorik stellt keineswegs reinen Populismus dar wie es angesichts der vielfach geäußerten Kritik an diesen Vorstoß zu glauben nahe liegt. Die Vorschläge bilden eine verbreitete Stimmung innerhalb der sozialpolitischen Debatte um die Zukunft der Grundsicherung ab und können sich auf angesehene wissenschaftliche Expertise stützen.

Auszug von Holger Schatz “Arbeitszwang im aktivierenden Staat” Seite 4

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Sklaverei im 21. Jahrhundert

März 3rd, 2010 Posted in Arbeit, Gedanken Tags: , , , , ,

Mit Menschenhandel wird nach Angaben von Experten inzwischen mehr Umsatz gemacht als beim Geschäft mit Drogen. Fast immer ist mit den illegalen Machenschaften auch die Versklavung der Betroffenen verbunden. Welche dramatischen Ausmaße diese Ausbeutung im 21. Jahrhundert angenommen hat, schildern jetzt gleich mehrere Autoren.

Hier ganzer Beitrag zum weiterlesen Klick

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Job im Internet gesucht?

Kurzer Durchsage der Polizeigewerkschaft (hat die eigentlich schonmal was sinnvolles gesagt?): wir werden alle störben und brauchen jetzt dringend 3000 “Cyber-Cops”. Und die Schwarze Pest legt noch einen drauf mit den Weltuntergangsvisionen:

“Wir können uns einen monatelangen rechtsfreien Raum nicht leisten”, sagt CDU-Politiker Altmaier. [...]„Verlierer bei dieser ganzen Diskussion ist eindeutig der Bürger“, warnte der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Klaus Jansen, im ZDF-„Heute Journal“. [...]In zwei von drei Fällen sei die Polizei bei ihren Ermittlungen inzwischen auf Vorratsdaten angewiesen. sagte Klaus Jansen. In der „Passauer Neuen Presse“ ergänzte er: Es müsse nun schnell ein Gesetz auf den Weg gebracht werden, „das uns als Kriminalisten wieder handlungsfähig macht“.

Aber nichts davon ist so furchtbar wie das hier:

Der SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz hält das Gesetz für politisch gescheitert. „Es ist durchaus denkbar, dass die Vorratsdatenspeicherung damit fürs erste gestorben ist“, sagte er der „Stuttgarter Zeitung“ (Mittwoch).

Warum ist das furchtbar? Weil der Wiefelspütz IMMER falsch liegt. Wenn Wiefelspütz voraussagen trifft, kann man direkt eine Wette abgeben, dass das Gegenteil geschieht. Seufz. (Danke, Tobias)

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Runter vom Acker

fieldVon Benjamin Borgerding | Greenpeace Blog | – Kein Bauer braucht die Amflora und kein Mensch will sie: Trotzdem hat der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz John Dalli die Gebete der BASF erhört und die Gen-Kartoffel zum europaweiten Anbau freigegeben. Die neue EU-Kommission schwenkt damit kurz nach Aufnahme ihrer Amtsgeschäfte unmissverständlich in einen Pro-Gentechnik-Kurs ein. Ganze 13 Jahre hatte sich die BASF zuvor vergeblich abgestrampelt, eine Zulassung durchzusetzen.

An den Genen der Kartoffel wurde so herumgeschraubt, dass sie sich besser zur industriellen Stärkegewinnung eignet. Statt zwei Kartoffelstärken produziert die Amflora nur noch eine: Amylopektin, das unter anderem in der Papier- und Textilstoffindustrie sowie bei der Kleb- und Baustoffherstellung benötigt wird. Als Tierfutter zugelassen wurde zudem der bei der Stärkegewinnung anfallende Rest, die sogenannte Kartoffellpulpe. Ob – wie vom Landwirtschaftsministerium heute erklärt wurde – eine Verwendung als Lebens- und Futtermittel nicht stattfinden wird, weil die BASF erklärt habe „darauf freiwillig verzichten zu wollen“, bleibt abzuwarten. Wie die BASF mitteilte, wird die Amflora zumindest 2010 in Deutschland wohl nur in der Region Bütow (Müritzkreis) angebaut.

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Deutschlands wichtigste Handelsgüter im Jahr 2009

Cargo HoldWIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Zahlen mitteilt, waren Maschinen im Jahr 2009 Deutschlands wichtigstes Exportgut: Ihr Anteil an den Gesamtexporten betrug 15,1%. An zweiter Stelle folgten Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile mit einem Anteil von 14,9%, an dritter Stelle lagen chemische Erzeugnisse mit einem Anteil von 9,1%.

Gegenüber dem Jahr 2008 verringerten sich die Ausfuhren von Maschinen um 24,1% auf 121,8 Milliarden Euro, von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen um 28,9% auf 120,5 Milliarden Euro und von chemischen Erzeugnissen um 19,4% auf 73,9 Milliarden Euro.

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Mogelpackungen – Die Luftnummer

März 3rd, 2010 Posted in Dies & Das, Nachrichten Tags: , , , ,

von verbraucherinfoTV | Kunden wundern sich, dass sie immer noch Mogelpackungen in der Hand halten. Mit großen Verpackungen versuchen die Lebensmittelhersteller den Kunden zu suggerieren, dass sie viel Ware für ihr Geld bekommen. Doch sie kaufen vor allem viel Luft um fast nichts. “Plusminus” hat eine Reihe von Verpackungen einem speziellen Test unterzogen und sie intensiv “durchleuchtet”.

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Auswirkungen der Wirtschaftskrise im Personalmanagement

März 3rd, 2010 Posted in Arbeit, Soziales Tags: , , ,

Ergebnis: geringere Lohnzuwächse - hohe Produktivität

Trotz des zunehmend einsetzenden wirtschaftlichen Aufschwungs wirkt sich die Wirtschaftskrise weltweit auf das Personalmanagement, vor allem die Eintstellungs- und Entlassungsstrategie sowie die Vergütung durch die Unternehmen aus.

Weiterlesen & Quelle: www.personalundwissen.de

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