Messerstechereien in ARGEn
Die Wut und Verzweiflung über die Hartz IV-Gesetze, aber vor allem über die Umsetzung lässt so manchen Betroffenen laut und agressiv werden. Bundesweit kam es schon zu mehreren Über- oder Angriffen auf ARGE-Mitarbeiter, denn es ist ein schmaler Grat zwischen lauter verbaler Agressivität und einer Tätlichkeit.
Der jüngste Fall geschah am 18.03.2010 morgens in einem Essener JobCenter!
Ein 29jähriger verletzte dabei einen Sachbearbeiter und seinen Teamleiter, die den Arbeitslosen dann noch überwältigen konnten und bis zum Eintreffen der Polizei in einen Raum sperrten. Für Essen der erste Fall!
Alleine in Hamburg hat es 2007 rund 1.200 Übergriffe innerhalb der ARGE gegeben. Bundesweit sind zahlreiche Angriffe auf ARGE-Mitarbeiter bekannt. Dabei kommt es nicht nur zu Messerstechereien oder auch zum Einsatz von Reizgas und brennbaren Flüssigkeiten, sondern häufig zu unbewaffneten Tätlichkeiten. Auch haben Verzweifelte schon versucht, mit Hilfe einer Geiselnahme Unstimmigkeiten aus dem Weg zu räumen……
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