Im Rennen um den größten Widerling des Jahres gibt es einen Neueinsteiger

Im Rennen um den größten Widerling des Jahres gibt es einen Neueinsteiger: den Deutschen Werberat. Klar, das war bekannt, dass das Unsympathen sind, deren Geschäftsmodell es u.a. ist, Kinder mit Werbung zu penetrieren, weil die sich noch nicht wehren können. Und hier ist die Begründung, wieso das deren Meinung nach OK ist:

Der Sprecher des Zentralverbandes der Deutschen Werbewirtschaft und des Deutschen Werberates, Volker Nickel, hält die Aufregung um Kinderwerbung für übertrieben. “Wenn Kinder etwas kaufen wollen, sind immer noch die Eltern dazwischen”, betonte er laut dpa. Wer Kinderwerbung dämonisiere, stelle die Jüngsten als naiv dar. Es sei Aufgabe von Eltern, Kindergärten und Schulen, die Minikonsumenten über Funktionen von Werbung aufzuklären.

BOAH platzt mir da der Kragen. Ich begrüße ausdrücklich die Arbeit der Verbraucherschützer an der Stelle und würde mit einem Werbeverbot für Kinder noch deutlich weiter gehen als es jetzt der Fall ist. Wenn man sich mal am Kiosk an Kinder gerichtete Magazine anguckt, da kriegt man Hirnkrebs vom Aufschlagen.

Weiterlesen & Quelle: Heise.de

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