Feb
24
2010
(AFP) – Berlin — Mitarbeiter im Bundestag werden nach einem Zeitungsbericht teilweise mit Dumpinglöhnen bezahlt. Für einen Stundenlohn von 5,50 Euro müssten etwa Garderobenfrauen in Reichstag und Bürogebäuden arbeiten, berichtet die Berliner Tageszeitung “B.Z.”. SPD-Parlamentsgeschäftsführer Thomas Oppermann sagte der Zeitung, er finde es “unerträglich, wenn in Deutschland sittenwidrig niedrige Löhne gezahlt werden für Menschen, die hart arbeiten”. Der Bundestag müsse “Vorbildcharakter” haben.
Uwe Schummer vom Arbeitnehmerflügel der CDU/CSU-Fraktion forderte ebenfalls: “Serviceleistungen des Bundestages dürfen nicht mit Hungerlöhnen abgespeist werden. Das muss abgestellt werden.” Dem Bericht zufolge will nun die Bundestags-Verwaltung die Vertragsgrundlagen der Beschäftigten prüfen.
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Feb
20
2010

Forschungs-Campus in Garching
Arbeit Arbeit über alles …. das wird bald die neue Strophe der deutschen Nationalhymne. Ein ganzes Volk zappelt und rappelt vor sich hin und spendet jeglichen Ertrag den notleidenden Großbanken, um die Wettbewerbsfähigkeit einer unfähigen Wirtschaft zu erhalten.
Vor hundert Jahren war Deutschland die Apotheke der Welt. Davon konnte man gut leben. Wir waren auch das Ingenieurbüro der Welt … und eine ihrer Waffenkammern. Mal abgesehen davon, das deutsche Denker die Historie nachhaltig beeinflußt haben: ohne Marx kein Kommunismus, ohne Luther keine Protestanten, ohne Freud, Jung, Reich und Adler keine Psychologie und ohne Kant … eigentlich gar nichts.
Scheinbar … können wir was, wir Deutschen.
Wenn man aber hergeht, und aus diesem Land ein Niedriglohnland macht, in dem Krankheit, Behinderung und Alter durch Hartz IV bestraft werden, dann gehen alle die, die dieses Land groß machen können, lieber dorthin, wo sie sich noch was aufbauen können, das nicht von Hartz IV bedroht wird. Oder sie nutzen ihre Fähigkeiten in einem kleinen stillen Kämmerlein und leben glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende, dabei könnten sie Krebs heilen. Wenn man aber lieber Orchideen züchtet … dann braucht man den Trubel nicht.
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Feb
16
2010
Die Umwandlung Deutschlands in ein Niedriglohnparadies schreitet scheinbar unaufhaltsam fort. Auf der einen Seite senken die Arbeitgeber Schritt für Schritt die Lohnsumme, indem Sonderzahlungen, wie Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld gestrichen oder gekürzt werden,
- teure Stammbelegschaften nach und nach abgebaut und durch Beschäftigte mit befristeten Verträgen oder neue Festangestellte mit massiv niedrigeren Bezügen oder gar nicht ersetzt werden,
- die Arbeitgeber-Beiträge zu den Sozialversicherungen durch veränderte gesetzliche Regelungen mehr und mehr auf die Arbeitnehmer umgewälzt werden,
- alle mögliche Arbeiten ins Ausland verlagert oder an preiswerte Anbieter - mit Billig-Tarifverträgen - ‚outgesourct’ werden,
- man aus den Arbeitgeberverbänden austritt und damit nicht an tarifvertragliche Regelungen gebunden ist,
- usw. usw.
Auf der anderen Seite steigen die indirekten Steuern, die Kosten für alle ehemaligen und alle noch öffentliche Dienstleistungen, die Kosten für nicht mehr im Leistungsspektrum der Krankenkassen enthaltene medizinische Leistungen, die Fahrpreise im Nah- und Fernverkehr, und was der Inflationstreiber mehr sind.
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Feb
06
2010
Von Norbert Nelte | LinkeZeitung | – Den Mächtigen der Welt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ist der Schreck in die Glieder gefahren. Der Euro-Raum droht auseinanderzubrechen. Den Anfang macht Griechenland mit einer Verschuldung von 12,7% bzw. 100 Mrd. und wird, wie es angekündigt hat, aus dem Euro-Raum austreten.
Wegen dieser Schulden ist der Euro innerhalb einer Woche um mehr als 10 Cent auf 1,36 Dollar gefallen. Griechenlands Gesamtschulden betragen schon 263 Milliarden Euro, das sind 95% vom BSP. Jeder Vierte Grieche ist schon ausgewandert und es sieht nicht danach aus, dass es die Verschuldungsprobleme in den Griff bekäme, auch wenn jetzt Brüssel Höchstvorgaben für den öffentlichen Dienst usw. setzt und seine Finanzen kontrolliert. Das wird die griechische Arbeiterklasse erst recht nicht mitmachen, wenn jetzt von außen gekürzt wird.
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Feb
04
2010
Für Brecht gab es noch lesende Arbeiter, die befähigt waren, Fragen zu stellen. Unangenehme, kritische, unwillkommene Fragen; Fragen aus dem Fundus eigenen Denkvermögens; zwangsläufige Fragen, die erwachsen, wenn sich Reflexion und Überlegung und Grübelei im lückenlosen Schichtbetrieb ablösen.
Gegenwärtig fragt der “lesende Arbeiter” nicht mehr - vermutlich liest er auch nicht mehr. Wenigstens nichts mehr, was Denkarbeit beseelt. Er liest Informatives, will eilige Auskunft und stramme Belehrung, will, dass keine Frage offen bleibt. Heutzutage wird nicht mehr gefragt, es wird geantwortet; geantwortet mit professoraler Überzeugung. Auszüge aus Antworten unbelesener Arbeiter:
- Den Asozialen wird alles gegeben und die, die den Staat nach vorne bringen sind die Deppen!
- Wenn er doch ein einfaches Leben haben will, dann kann dieser Sozialschmarotzer unter der Brücke wohnen. Bei diesen Temperaturen hat sich dieser binnen einer Woche von alleine erledigt und Deutschland ist befreit von diesem Gesindel.
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Jan
27
2010
Von Dieter Braeg | scharf-links.de | – Eine soziale Idee hat es ganz leicht zur asozialen Idee zu werden. Da braucht es den Buchstaben A und schon beginnt jenes Ideenelend das der Partei Die Linke. ganz neue Lösungswege öffnet.
Da wird der Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch abgewatscht, vor anscheinend begeistertem Publikum, die bürgerlich Presse verteilt Opferschmiere auf’s Papier und dann verkündet der geschäftige Genosse Bartsch, er kandidiere im Mai 2010 nicht mehr als Bundesgeschäftsführer. Kurze Zeit später lesen wir Bartsch-O-Ton:
“Übrigens: Dass ich im Mai nicht wieder für den Bundesgeschäftsführer kandidiere, wissen meine Mitarbeiter schon seit meiner Wiederwahl vor zwei Jahren. So werden Legenden gestrickt.“.
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Jan
25
2010
Studie: Jeder vierte Zeitarbeiter wird übernommen.
Weiterbildungsfonds für Arbeiter zu wenig genutzt.
Qualifikation ist das Um und Auf auf dem Arbeitsmarkt. Das gilt auch für Zeitarbeiter. Für Arbeiter, die von Zeitarbeitsfirmen verliehen werden, wurde 2007 ein Weiterbildungsfonds geschaffen, der zuletzt stattliche 1,3 Millionen Euro schwer war.
Quelle: www.wienerzeitung.at
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Jan
22
2010
Um das Image des Zeitarbeiters steht es nicht zum Besten. Völlig zu unrecht, wie eine Studie nun belegen soll
Leiharbeiter, Leasingarbeiter - Begriffe, die es schon aus humanitären Gründen nicht geben solle, wie Gerhard Flenreiss, Bundesobmann der Personaldienstleister bei der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) bei der heutigen Pressekonverenz meint. “Ich verleihe meinen Kugelschreiber, ich verleihe aber nicht meinen Mitarbeiter.”
Quelle: derStandard.at
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Jan
19
2010
Dem Drogeriediscountwiderling Schlecker weht derzeit der Gegenwind ordentlich ins Gesicht – selbst in der Mainstreampresse ist die unglaublich dreiste Vorgehensweise, altgediente Mitarbeiter in die Leiharbeit zu drängen, um sie hinterher zum halben Lohn wieder einzustellen, großes Thema. Dass mich so etwas freut, ist klar, denn hoffentlich wachen immer mehr Menschen auf und kaufen zukünftig woanders ein. Sehr aufbauend fand ich auch diese Nachricht „Heroldsberger Bürgermeister zeigt Drogerie die rote Karte“ in den Nürnberger Nachrichten:
(…) Der früher selbst als Apotheker tätige Rathauschef ist nach eigenen Angaben «stinksauer» auf das Unternehmen - noch vor der Eröffnung Ende September hat Schalwig ein Zeichen gesetzt: In einer Rundmail an die Rathausmitarbeiter legte er den Angestellten nahe, künftig bei Einkäufen für die Gemeinde das neue Schlecker-XL-Geschäft zu meiden - ein Boykott-Aufruf also (…)
Das ist schon mal ein Anfang, auch wenn die sprichwörtlich schlechte Art, mit der Schlecker seine Mitarbeiter schon seit jeher behandelt, hier gar nicht zur Sprache kommt (genausowenig wie die grundsätzlichen vielen Nachteile des Discountprinzips).
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Jan
15
2010
Das ist eine Nachricht, die die Nachrichtenflut über das Erdbeben in Haiti fast vollkommen verschluckt hat: es gab auch ein Erdbeben in Deutschland, eins, das jetzt fast keiner bemerkt hätte. Eins, das auch keiner erwartet hätte, denn die stabile Nachrichtenlage sagt uns ja: alles ist ruhig an der Arbeitslosenfront. Gibt eigentlich keine neuen Arbeitslosen, alles nicht so schlimm wie erwartet.
Nun … Lügen haben bekanntermaßen kurze Beine und mit kurzen Beinen kommt man nicht recht weit. Und mit den Arbeitslosenlügen kam man genau bis zu dem Beben in den deutschen Sozialkassen, das sich heute still und heimlich im Schatten eines anderen Bebens an der Öffentlichkeit vorbeischleichen wollte:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,671903,00.html
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Dez
14
2009
Ich hätte das so nicht besser sagen können. Allerdings jetzt wo ich den Artikel auf der Seite der IGZ (Interessenverband deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.) gelesen habe, ist mir nicht mehr ganz klar, was die Überschrift mit dem Inhalt zu tun haben soll.
In meinen Augen ist das Geschäftsschädigend, oder um es kurz zu machen “ein Schuss ins Knie”. So was macht man nie nie nicht.
Es geht dabei um das Spiegel-Online-Interview mit dem BA-Chef Frank-Jürgen Weise. Folgende Textpassagen sind da sehr verwirrend und zugleich stigmatisierend:
SPIEGEL ONLINE: Andere nutzen brachial Gesetzeslücken aus. So manches Unternehmen feuert derzeit Mitarbeiter und stellt sie dann als billige Zeitarbeiter wieder ein. Finden Sie das nicht abstrus?
Weise: Das zeugt von mangelnder Verantwortung. Und ja, es gibt Schmuddler in der Zeitarbeitsbranche, die ihre Mitarbeiter an die Grenzen der Belastbarkeit treiben und darüber hinaus. Aber es gibt auch jene, die Tariflöhne zahlen, wenngleich niedrige. Die Zeitarbeit hat Tücken…
SPIEGEL ONLINE: Wie viele Menschen finden denn über sie in einen festen Job?
Weise: Das wissen wir nicht genau. Der sogenannte Klebeeffekt lässt sich statistisch nicht erfassen. Und trotzdem glaube ich, dass unsere Gesellschaft die Zeitarbeit braucht. Ich halte es für besser, dass ein Mensch arbeitet und notfalls von uns zusätzlich vorübergehend noch einen Zuschuss bekommt, als dass er gar keinen Job hat.
Wie gesagt, dies wurde genau so hier und heute bei der IGZ veröffentlicht.
Das Original gibt es hier bei Spiegel-ONLINE.
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Nov
22
2009
Die “30 größten börsennotierten Unternehmen” werden Anfang 2010 rund 20,3 Milliarden Euro an Dividende für das Jahr 2009 an ihre Aktionäre ausschütten. So berichtet das “Handelsblatt”. Hunderte von Milliarden werden zur “Rettung” maroder Banken verschleudert.
Mit sogenannten “Konjunkturpaketen” werden etliche dieser Konzerne aufgepäppelt. Und wenn es nach den Wirtschaftsliberalen aus Guido Monsterwelles “Freier Demokratischer Partei” geht, werden diese Nimmersatte auch noch mit satten Steuersenkungen belohnt. Und wer zahlt’s? Die graue Masse derer, die gemeinhin als Steuerzahler bezeichnet werden. Derer, die im Zweifel in den Knast wandern, wenn sie mal ein paar Euro an Steuern “hinterziehen”.20,3 Milliarden für ein paar hundert Hanseln! Das ist für jeden einzelnen von diesen schon wieder Casino spielenden Raffzähnen ein happiger Batzen, von dem andere fast ein Leben lang leben könnten.
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Aug
11
2009
Zur Berichterstattung über zunehmende Fälle von Betrugsverdacht beim Kurzarbeitergeld erklärt Brigitte Pothmer, arbeitsmarktpolitische Sprecherin:
Wahrscheinlich sind die bis jetzt bekannten 100 Betrugsverdachtsfälle beim Kurzarbeitergeld nur die Spitze des Eisbergs. Die Tatsache, dass sich binnen eines Monats die Zahl der Ermittlungen verzehnfacht hat, lässt einen weiteren steilen Anstieg befürchten. Jeder bestätigte Betrug muss konsequent geahndet werden. Mit den kriminellen Machenschaften werden sonst die Beitragszahlerinnen und -zahler verhöhnt, die mit ihrem solidarischen Kraftakt allein 2009 rund fünf Milliarden Euro für das Kurzarbeitergeld aufbringen müssen, von dem aktuell mehr als 1,2 Millionen Beschäftigte profitieren.
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Aug
03
2009
Mich wundert nichts mehr.
Bald werden wir von Fällen hören, wo Arbeitnehmer zu viel Luft einatmen, oder die Schreibtischlampe brennen lassen , oder einen Bleistift zu viel oder zu heftig angespitzt haben, oder Arbeitnehmer zu viel Schmutz an ihren Schuhen haben. Das alles wird dann ganz kleinlich in Euros oder Cent ausgerechnet um den Schaden des Arbeitgebers zu beziffern. Dieser Arbeitgeberschaden nennt sich dann Diebstahl und führt zur fristlosen Kündigung. Read more »
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Jul
22
2009
Vier rumänische Staatsangehörige haben am 15. Juli 2009 ihren Arbeitgeber aus dem Knoblauchsland bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Nürnberg angezeigt, da er ihnen die Auszahlung noch zustehenden Arbeitslohns verweigerte.
Nachdem die Saisonarbeiter vom Firmenchef des Grundstücks verwiesen worden waren, obwohl sie nach ihren Angaben noch 1.500 Euro zu erhalten hatten, hatten sie einen Taxifahrer als Dolmetscher engagiert und kurzerhand die Zollbehörde aufgesucht.
Sie gaben an, dass in dem landwirtschaftlichen Betrieb noch weitere 20 Rumänen tätig wären, die mit ihnen unter katastrophalen Arbeits- und Unterkunftsbedingungen leiden würden.
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Mai
10
2009
Das Erste | Mittwoch, 13.05.2009 | 23:32 Uhr
Streitfall Hartz IV - Ein Fall für Dietrich S.
| Länge: 43 Minuten
Film von Edeltraud Remmel „Arbeitsloser randaliert im Arbeitsamt”; „Tisch der Sachbearbeiterin mit Axt zertrümmert” das sind Zeitungsschlagzeilen, wie man sie Woche für Woche immer wieder liest.
Vier Jahre nach der Zusammenführung von Sozialämtern und Arbeitsamt in die Arbeitsgemeinschaften (ARGE) klemmt es an allen Ecken. Das Klima in den Behörden wird aggressiver, immer wieder kommt es zu Übergriffen. Viele Mitarbeiter sind überfordert, denn die Zahl der schwer zu vermittelnden Langzeitarbeitslosen steigt. Read more »
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Mrz
24
2009
Häufig, das wissen kranke Menschen und die sie behandelnden Mediziner nur zu gut, kann bei aller notwendigen Arznei zur Akut-Behandlung letztlich allein eine Änderung der Lebensweisen und -gewohnheiten des Patienten diesem dauerhafte Gesundheit bringen. So richtig diese Erkenntnis ist, so wenig allerdings macht sie sich derzeit die Politik beim Versuch zunutze, die dramatische Finanz- und Wirtschaftskrise in den Griff zu kriegen.
Die hat inzwischen die Basis erreicht – da wo es am heftigsten schmerzt: bei den Leiharbeitern, die als erste entlassen werden; bei den Menschen, die man in Kurzarbeit schickt; bei vielen Beschäftigten, denen das Kündigungs-Gespenst plötzlich wieder im Nacken sitzt, weil nun auch auf ihren Betrieb die Rezession mit Wucht durchschlägt; bei Langzeitarbeitslosen, denen betuchte Besserwisser vorhalten, dass die eh karge Hartz-IV-Stütze erst recht in der Krise gekürzt werden müsste. Read more »
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Mrz
17
2009
Ich habe gerade einen Bericht gelesen, der im Jahre 2005 in der TAZ erschienen ist.
Eine Mitarbeiterin der Arbeitsagentur redet tacheles. Also wenn man mich fragt klingt das ganze, als ob es am heutigen Tage und nicht vor 4 Jahren erschienen ist. Es hat kein bisschen an Aktualität verloren.
Hier zum Artikel: Es gibt keine Arbeitsplätze und es wird auch keine geben
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