Feb
24
2010
(AFP) – Berlin — Mitarbeiter im Bundestag werden nach einem Zeitungsbericht teilweise mit Dumpinglöhnen bezahlt. Für einen Stundenlohn von 5,50 Euro müssten etwa Garderobenfrauen in Reichstag und Bürogebäuden arbeiten, berichtet die Berliner Tageszeitung “B.Z.”. SPD-Parlamentsgeschäftsführer Thomas Oppermann sagte der Zeitung, er finde es “unerträglich, wenn in Deutschland sittenwidrig niedrige Löhne gezahlt werden für Menschen, die hart arbeiten”. Der Bundestag müsse “Vorbildcharakter” haben.
Uwe Schummer vom Arbeitnehmerflügel der CDU/CSU-Fraktion forderte ebenfalls: “Serviceleistungen des Bundestages dürfen nicht mit Hungerlöhnen abgespeist werden. Das muss abgestellt werden.” Dem Bericht zufolge will nun die Bundestags-Verwaltung die Vertragsgrundlagen der Beschäftigten prüfen.
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Feb
21
2010
Je härter Arbeitsagenturen mit unkooperativen Hartz-IV-Empfängern verfahren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese wieder einer geregelten Arbeit nachgehen.
Dies berichtet die WirtschaftsWoche unter Berufung auf eine bislang unveröffentlichte Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung ZEW in Mannheim. Die Ökonomen Bernhard Boockmann, Stephan Thomsen und Thomas Walter werteten dazu umfangreiches Datenmaterial von 154 Jobcentern aus und analysierten das „Suchverhalten“ ………… diese Abscheulichkeiten können hier weiter-gelesen werden Klick
Also ich fasse mal die Fakten zusammen: Welche Jobs ???
Nach aktueller Zahlen gab es im Januar 6.301.308 ALG I und erwerbsfähige ALG II Empfänger, sowie 434.000 Nichtleistungsempfänger. http://statistik.arbeitsagentur.de: Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Dezember 2009 - Seite 20/49
Dem gegenüber steht nach neuster Auswertung des IAB (zur BA zugehörig) ein Gesamtdeutsches Stellenangebot auf dem ersten, ungeförderten Arbeitsmarkt von 764.000 freien Stellen. http://doku.iab.de/grauepap/2010/os0904.pdf.
Rund ein Drittel der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Jobangebote sind aber gar nicht vorhanden. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,403459,00.html. Rechnet man weitere 30 Prozent Scheinangebote heraus, bleiben 535.000 Stellenangebote für über 6,7 Millionen nach Arbeit suchender Menschen. Mithilfe einen Taschenrechner erkennt man schnell, wann „Sanktionieren und Disziplinieren“ im 21. technologiebasierten und automatisierten Jahrhundert nicht mehr ausreicht.
Ich habe gerade mal auf der Seiter der Arbeitsagentur nachgeschaut, wieviel offen Stellen zur Verfügung gestellt werden. Sehen Sie selbst:

Jobbörse der Arbeitsagentur vom 21.02.2010
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ALG II, Arbeit, Politik, Soziales | Präventus |
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Arbeitnehmer, Arbeitsagentur, BA, Beschäftigung, Kürzung, Leistungsempfänger, Lohn, Niedriglohn, Sanktion
Feb
16
2010
Die Umwandlung Deutschlands in ein Niedriglohnparadies schreitet scheinbar unaufhaltsam fort. Auf der einen Seite senken die Arbeitgeber Schritt für Schritt die Lohnsumme, indem Sonderzahlungen, wie Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld gestrichen oder gekürzt werden,
- teure Stammbelegschaften nach und nach abgebaut und durch Beschäftigte mit befristeten Verträgen oder neue Festangestellte mit massiv niedrigeren Bezügen oder gar nicht ersetzt werden,
- die Arbeitgeber-Beiträge zu den Sozialversicherungen durch veränderte gesetzliche Regelungen mehr und mehr auf die Arbeitnehmer umgewälzt werden,
- alle mögliche Arbeiten ins Ausland verlagert oder an preiswerte Anbieter - mit Billig-Tarifverträgen - ‚outgesourct’ werden,
- man aus den Arbeitgeberverbänden austritt und damit nicht an tarifvertragliche Regelungen gebunden ist,
- usw. usw.
Auf der anderen Seite steigen die indirekten Steuern, die Kosten für alle ehemaligen und alle noch öffentliche Dienstleistungen, die Kosten für nicht mehr im Leistungsspektrum der Krankenkassen enthaltene medizinische Leistungen, die Fahrpreise im Nah- und Fernverkehr, und was der Inflationstreiber mehr sind.
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Jan
31
2010

Unzugehörig: Skizzen, Polemiken & Grotesken von Roberto DeLapuente
Von Frank Benedikt | Der Spiegelfechter | – Eine Rezension von Roberto de Lapuentes Buch “Unzugehörig” – Unzugehörig – der Titel ist Programm. Hier schreibt einer, der sich dieser Gesellschaft und ihren Normen nicht zugehörig fühlt, sondern seine Heimat anderswo verortet. Auf rund 175 Seiten polemisiert der Autor sprachge waltig gegen den täglichen Einheitsbrei, gegen das Wegsehen und die Lethargie.
Der 31-jährige Ingolstädter kennt “seinen” Camus, “seinen” Sartre und “seinen” Marcuse und er steigt darüber hinaus – hinab zu den alltäglichen Problemen und Gemeinheiten. In kräftig-derber, zuweilen schon lyrischer Prosa seziert er gnadenlos seine Umwelt und hält ihr einen geschliffenen Spiegel vor Augen.
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Jan
25
2010
Arbeitnehmer suchen passende Jobs, Arbeitgeber die richtigen Mitarbeiter. Beide wünschen sich eine möglichst schnelle und nachhaltige Vermittlung. Seit dem 15.10.2009 setzt die Fortbildungsakademie der Wirtschaft auch in Köln mit der MatchingCompany als Personaldienstleister auf ihr großes Netzwerk aus über zwei Jahrzehnten Arbeit als bundesweiter Bildungsdienstleister.
Quelle: Firmenpresse.de
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Jan
18
2010
Huch!? Ich bin jetzt verwirrt. Warum trennt der Spiegel die „Wirtschaftsführer“ von der Schwarzarbeit? In der Schwarzarbeit geht es nicht um die privaten Fliesenlegern oder die Putzfrauen in Privathaushalten. Das sind pille palle Beträge. Sind es nicht gerade die großen Unternehmen mit ihren Großprojekten, die mit Schwarzarbeit riesige Gewinne einfahren? Kein Wort darüber im Spiegel. Pssssst.
Heute im blassen Spiegel: „Die Wirtschaftsführer schaden der Steuermoral“
…..“Die Selbstbedienungsmentalität vieler Wirtschaftsführer hat der Steuermoral im Land nachhaltig geschadet. Die Leute haben das Gefühl, die Schuldigen für das ganze Desaster kommen ungeschoren davon, während sie selber wegen am Wochenende verlegter Fliesen oder einer illegalen Putzfrau kriminalisiert werden.“….
…..“Aber das schwarz verdiente Geld, das der Arbeitnehmer sonst nicht hätte, wandert nicht aufs Sparbuch, sondern wird wieder ausgegeben“, sagte Schneider. „Das ist ein schönes Konjunkturprogramm und hat den Konsum 2009 stabilisiert.“……
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Jan
18
2010
“Es ist schon fast unanständig, mit diesem Vorstoß zu suggerieren,
dass die Arbeitslosen arbeitsscheu wären.”
DGB-Vorsitzender Michael Sommer,
laut Welt am Sonntag vom 17. Januar 2010
Zum Gesagten sei angemerkt: Arbeitszwang, Abschreckungselemente innerhalb der Arbeitslosenhilfe, Hartz IV trotz allem immer noch eine angenehme Variante - so und noch reizender, brechreizender, äußerte sich Hessens demokratisch legitimierte Antwort auf Herrschsucht, Roland Koch, zum ewigen Thema deutscher Sozialpolitik. Das zweibeinige Vomitivum erntet dafür Kritik - mit seinen Positionen kultiviere er die allgemeine Ansicht, Erwerbslose seien arbeitsscheu. Und wer dies tue, der ist fast schon unanständig.
Unanständig!
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Jan
17
2010
Die fünf Millionen Arbeitnehmer im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland haben im November 2009 alle zusammen einen Bruttolohn resp. ein Bruttogehalt von 21 Milliarden Euro erhalten. Von den 200 Milliarden die, die Hypo Real Estate HRE jetzt in eine vom Steuerzahler finanzierte und abgesicherte Bad Bank steckt und den rund 110 Milliarden die bereits verloren sind, könnten alle fünf Millionen Arbeitnehmer im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland knapp 15 Monate lang bezahlt werden.
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Jan
07
2010
Oder warum wehrt er sich nicht? Oder aber, warum sind die “Gerwerkschaften” nur noch schwach?
“Stern”: Arbeitseinkommen gesunken
Das Arbeitseinkommen vieler Bundesbürger ist unter dem Strich gegenüber 1990 zurückgegangen. Das geht aus dem “Stern”-Gehalts-Check hervor, den das Magazin vorab veröffentlichte. Demnach verfügten die Beschäftigten 2008 in jedem zweiten der 100 gängigsten Berufe über weniger Geld als 18 Jahre zuvor.
Berücksichtigt wurden der Bruttoverdienst von vollbeschäftigten Arbeitern, Angestellten, Beamten und Selbstständigen aus dem Jahr 1990 gegenüber dem Jahr 2008. Eingerechnet wurde auch die Inflation, die im Vergleichszeitraum insgesamt 47 Prozent betrug.
Quelle: Stern.de - Was die Deutschen verdienen
Aber jammern können sie alle besonders gut….und dann auch noch solch eine Koalition wählen.
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Dez
13
2009
… Was Elena im Detail enthält, wurde dagegen bislang lieber nicht an die große Glocke gehängt - obwohl es schon seit September feststeht. Die Liste der Angaben, die Unternehmen über ihre Arbeitnehmer zu machen haben, ist mehr als 40 Seiten lang. Und darin wird nicht nur nach Namen, Geburtsdatum, Anschrift oder Bezügen gefragt, sondern in der Rubrik “Fehlzeiten” auch nach einer Teilnahme an Streiks. Oder nach Abmahnungen und möglichem Fehlverhalten. .. Und ebenso bedenklich sei es, dass Arbeitgeber über Abmahnungen und Kündigungsgründe Auskunft geben sollen - ohne dass der Betroffene sich dazu äußern könne…
Hier ganzer Beitrag Klick
„In Deutschland wird künftig zentral erfasst, wer an einem Streik teilgenommen hat. Auch ob rechtmäßig oder wild gestreikt wurde oder Beschäftigte vom Arbeitgeber ausgesperrt wurden, steht vom 1. Januar 2010 an in einer bundesweiten Datenbank. Was Gewerkschafter und Datenschützer in Alarmstimmung versetzt, hört offiziell auf den Namen Elena - die Abkürzung für “Elektronischer Einkommensnachweis”
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Dez
08
2009
Auch Zeit- und Leiharbeiter haben Anspruch auf Weiterbildungsmaßnahmen.
Gerade an Mitarbeiter in der Zeitarbeit werden hohe Anforderungen an die berufliche Flexibilität gestellt. Entleihbetriebe erwarten, dass der Leiharbeitnehmer ohne größeren Einarbeitungsaufwand die ihm übertragenen Tätigkeiten verrichten kann.
Weiterbildungsförderung für arbeitslose Zeitarbeiter
Mit dem Konjunkturpaket II hat die Bundesregierung erstmalig die Möglichkeit geschaffen, Leih-Arbeitnehmer bei Wiedereinstellung gezielt für die neue Tätigkeit zu qualifizieren.
Wiedereinstellung im gleichen Zeitarbeitsunternehmen
Voraussetzung für eine Förderung ist, dass der Arbeitnehmer im Zeitraum 2007 und 2008 bei einem Zeitarbeitsunternehmen sozialversicherungspflichtig beschäftigt war und die jetzige Arbeitslosigkeit durch Wiedereinstellung im gleichen Zeitarbeitsunternehmen beendet wird.
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Dez
07
2009
Kollege, laß’ dich nicht hängen.
Denn läßt du dich hängen, läßt du unseren Brotgeber hängen.
Engagiere dich, erbring’ Leistung, halt’ dich ran! Geht es unseren Ernährer wohl, so geht es dir und mir ebenfalls gut.
Und nur wenn du leistest, leistest, leistest, mitziehst, die Unternehmensziele immer vor Augen trägst, dann fühlt sich unser Ernährer kuschelig gebettet. Wenn er kuschelt, fällt auch für uns ein wenig vom wärmenden Flaum ab.
Mach’ mit Kollege, arbeite mit am Wohl unseres Versorgers, vergelte ihm durch wilden Einsatz, dass er dir Arbeit gespendet, sich herabgelassen hat, dir zum Arbeitgeber zu werden.
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Dez
02
2009
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) erwartet in zehn Jahren annähernd gleiche Lebensverhältnisse in Ost-und Westdeutschland. Und Angela Merkel meint in einem Interview der “Leipziger Volkszeitung” anlässlich des Mauerfall-Jahrestages: “In vielen Bereichen haben sich die Lebensverhältnisse bereits weitgehend angeglichen.”
Wo leben die Kanzlerin und ihr Innenminister eigentlich? Auf Mallorca oder gleich auf dem Mond?
Ihre Phantastereien haben mit der Realität jedenfalls nichts zu tun. Mitte vorletzter Woche legte der Sachverständigenrat Zahlen und Fakten in seinem Gutachten zur wirtschaftlichen Lage vor. Demnach verfügte kurz nach der Wende die untere Hälfte der ostdeutschen Haushalte noch über 24,1 Prozent der Einkommen, heute sind es nur noch 12,4 Prozent.
Das durchschnittliche Haushaltseinkommen im Osten beträgt heute nur noch 64 Prozent des Westniveaus – Tendenz fallend. Noch stammen rund 30 Prozent der Ost-Einkommen aus Renten und Sozialleistungen, aber dieser Anteil wird drastisch sinken, wenn jene Menschen ins Rentenalter gelangen, die ihre Lebensarbeitszeit vornehmlich im vereinigten Deutschland “abgedient” haben. Sehr viele mussten sich mit Minilöhnen über Wasser halten oder waren oftmals lange Jahre arbeitslos.
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Sep
28
2009
…Hartz IV ist ein Verbrechen! Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Ne, echt, das kanns doch wirklich nicht sein. Dass Mensch einen Anwalt braucht nur weil er arbeitslos geworden ist, ständig klagen muss und vors Gericht ziehen. Was soll denn das? Wieso tun wir uns so was überhaupt an?! Hartz IV muss weg und zwar schnellstmöglich. Es macht auch keinen Sinn, sich durch abartige Eingliederungsvereinbarungen durchzumogeln, sich irgendwo pro forma zu bewerben wo man für einen Hungerlohn arbeiten müsste, oder wo man erst gar nicht arbeiten könnte, weil man entweder die vorgegebene Arbeitszeit nicht wahrnehmen kann, weil man Kinder zu versorgen hat, oder weil man gar nicht qualifiziert ist.
Ich will auch keinen Fallmanager vorher um Erlaubnis fragen müssen, wenn ich zu meiner kranken Mutter fahren muss oder sonst irgendwohin, wenn ich mal 2 Tage die Stadt verlassen will, zu einer Demo, oder zu einer Familienfeier fahre. Ich bin weder ein Verbrecher noch brauche ich einen Bewährungshelfer. In was für einem Staat leben wir hier eigentlich? Ist ja bald schlimmer als in der DDR und in einem faschistischen Staat zusammen! Umsonst arbeiten, die Wirtschaft ankurbeln, für wen?!
Heute las ich von einem Fall, wo sich ein Familienvater für die Rechte anderer Erwerbslosen, insbesondere für die von Kindern die der Hartz IV Willkür ausgeliefert sind einsetzt und dann, auf offener Straße attackiert wird, die Familie verfolgt und verbal angegriffen wird, sodass der Mann nun sein Engagement aufgibt, um seine Familie zu schützen. Leben wir hier im Krieg? Erwerbstätige gegen Arbeitslose, Arbeitgeber gegen Arbeitnehmer, Kollegen gegen Kollegen? Und wer profitiert von diesem Krieg? Einige wenige Lobbyisten. Um deren Reichtum zu vermehren, metzeln wir uns gegenseitig nieder?! Was für ein Wahnsinn! Höchste Zeit diesem Wahnsinn ein für alle mal ein Ende zu setzen. Armut und Unrecht, egal wo auf der Welt, gehören endlich abgeschafft.Wählen wir Hartz IV endlich ab. Und die weltweite Armut durch Plünderung, Umweltzerstörung und Krieg gleich mit.
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Sep
21
2009
“UNBEZAHLBAR!” so lautete 15 Jahre lang das Lieblingswort der deutschen Regierungen. 25 Millliarden für Wärmedaämmung und Energieumbau, hin zu regenerierbaren Energiequellen? UNBEZAHLBAR!
- 20 Miliarden für Verkehrsumbau, Ausweitung des öffentlichen Nahverkehrs und Laster auf die Schiene? UNBEZAHLBAR!
- 15 Milliarden für flächendeckende Vor- und Ganztagsschulen? UNBEZAHLBAR!
- Zwei, drei, vier, fünf Milliarden für mehr und besser bezahlte Pflegekräfte statt Stechuhrtakt an Kliniken oder zur Eindämmung der Kinderarmut, für mehr Forschung im Gesundheitsbereich, für mehr Sozialarbeiter und Polizei auf unseren Straßen, in unseren U- und S-Bahnen? UNBEZAHLBAR!
- 250 Millionen Blindenhilfe? UNBEZAHLBAR!
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Aug
12
2009
“Einmaliger Vorgang in deutscher Psychiatrie” – Bsirske besucht Ausgesperrte
Die Aussperrung von rund 40 Pflegerinnen und Pflegern durch die Geschäftsführung erlangt bundesweite Aufmerksamkeit. Am Donnerstag (13.8.) will der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske die Ausgesperrten besuchen und sich ein Bild von der Situation in dem psychiatrischen Krankenhaus machen.
„Mit zum Teil unausgebildeten Leiharbeitern wird hier auf Kosten von psychisch Kranken versucht, Dumpinglöhne im Pflegebereich durchzusetzen. Das ist ein einmaliger Vorgang in der deutschen Psychiatrie“, kritisierte der Gewerkschaftschef vor seinem Besuch.
Während alle umliegenden Krankenhäuser Tarifverträge abgeschlossen hätten, verweigere der Geschäftsführer seit Anfang 2008 jede Verhandlung zum Abschluss eines Tarifvertrages für die 110 Beschäftigten. Die Nervenklinik, die einen öffentlichen Versorgungsauftrag hat und deren größte Kunden die AOK und die BEK sind, zahlt ihren Beschäftigten monatlich 250 bis 400 Euro weniger als vergleichbare Krankenhäuser in der Umgebung.
Das bedeutet für einen Großteil der Beschäftigten ein Minus von 20 bis 30 Prozent gegenüber den Arbeitnehmern in benachbarten Krankenhäusern. Einen Vermittlungsversuch des unabhängigen nordrhein-westfälischen Landesschlichters schlug der Geschäftsführer nach fast 16 Wochen Streik und Aussperrung aus.
Quelle: ver.di-Bundesvorstand - Pressestelle
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Aug
12
2009
Wenn etwas wütend macht, dann die tägliche Verletzung der Menschenwürde an der auch die Dekra wie ToysCompany beteiligt sind. Unternehmen, die gar nicht mehr wissen wollen, wie man Arbeitnehmer fair behandelt, die nie von Mindestlöhnen gehört haben.
Unternehmer, die ansonsten einfach den Betrieb einstellen würden, obwohl wir die längste Wochenarbeitszeit nach Rumänien haben, obwohl die Sozialleistungen schlechter sind als je zuvor, obwohl die Löhne ständig sinken, sie machen wie im FIlm beschrieben 30% mehr Gewinn als in Vorjahren.
Das hämischste daran sind die Aussagen der Arbeitgeber und Agenturen- und wenn es nichts zu tun gibt, dann sitzen die Menschen stundenlang herum.
So darf es nicht weiter gehen. Weder Merkel noch eine große Koalition werden das ändern! Man muß genau überlegen, ob man hier noch überleben kann, wenn das was heute regiert oder auch nur Teile davon so weiter machen dürfen…
Wer eine der beiden Parteien wählt ist schuld am Elend anderer, am Elend der eigenen Kinder und Enkel! So weiter wie gezeigt, davon müssen wir weg, zu Mindestlöhnen und besseren Arbeitnehmerrechten nicht zum schlechteren oder auch nur gleichen!
Was lernen wir- die wichtigste Qualifizierungsmaßnahme in Deutschland-Puzzlelegerei und Stricken muss beherrscht werden-pfui Teufel, wo will man sich damit je bewerben, welche Verar….! Read more »
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Aug
06
2009
Nein, Herr Unternehmerpräsident, das ist mit uns nicht zu machen; wir haben Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern. Auf Urlaubstage verzichten! Wie stellen Sie sich das eigentlich vor? Wie sollen wir denn glaubhaft bleiben, wenn wir als Gewerkschaft auftreten, um für die Rechte der Arbeitnehmer einzustehen, aber hernach auf Urlaubsverzicht plädieren?
Wir wären ruiniert, uns liefen die Mitglieder davon. Wie bitte? Sind sie damals auch nicht? Oh doch, als wir das neue Sozialhilfegesetz mitgetragen haben, da wurden wir genug Mitgliedsbeiträge los. Gut, möglicherweise nicht so viele, wie wir vorher annahmen, aber Abgänge haben wir verzeichnet, konnten das jedoch aus den Nachrichten weitestgehend raushalten. Nein, Herr Präsident, das ist einfach ausgeschlossen.
Ausgeschlossen! Read more »
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Aug
03
2009
Mich wundert nichts mehr.
Bald werden wir von Fällen hören, wo Arbeitnehmer zu viel Luft einatmen, oder die Schreibtischlampe brennen lassen , oder einen Bleistift zu viel oder zu heftig angespitzt haben, oder Arbeitnehmer zu viel Schmutz an ihren Schuhen haben. Das alles wird dann ganz kleinlich in Euros oder Cent ausgerechnet um den Schaden des Arbeitgebers zu beziffern. Dieser Arbeitgeberschaden nennt sich dann Diebstahl und führt zur fristlosen Kündigung. Read more »
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