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Wie Arbeitsplätze in der Krise gehalten wurden | Erfolgsmodell Kurzarbeit?

Juli 7th, 2010 Posted in Arbeit, Soziales Tags: , , ,

via Videogold | Überall in Deutschland läuft zurzeit die Kurzarbeit aus, Grund genug noch einmal darauf hinzuweisen. Die nach der Finanzkrise gewährte Methode, 1,2 Millionen Menschen auf Kosten der Steuerzahler in die Kurzarbeit zu schicken, war die mit Abstand größte, teuerste und erfolgreichste arbeitsmarktpolitische Maßnahme der Nachkriegszeit. Ream more »

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Buntenbach: Leiharbeit – Hauptverkehrsstraße in prekäre Beschäftigung

Die am 29.06.2010 veröffentlichte Analyse des IAB zur Leiharbeit kommentierte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Dienstag in Berlin:

„Spätestens nach der Veröffentlichung der neuen Daten des IAB wird es höchste Zeit, dass sich der Gesetzgeber endlich der harten Wirklichkeit der Leiharbeit stellt und umsteuert. 

Leiharbeit ist eine der Hauptverkehrsstraßen in prekäre Beschäftigung.

Sie ist nur dann sinnvoll, wenn kurzfristig Produktionsspitzen ausgeglichen werden müssen. Personal langfristig zu ersetzen ist Missbrauch, auch weil die Leiharbeit ihre Risiken in hohem Maße auf die Beschäftigten und die Sozialversicherungen verlagert. Deshalb ist der Gesetzgeber gefordert, hier endlich gleichen Lohn für gleiche Arbeit sicherzustellen. Ein dauerhaft hoher Lohnunterschied zu den Arbeitsplätzen in den Einsatzbetrieben verstößt gegen das Prinzip der Leistungsgerechtigkeit, vermindert die Anreize zur Übernahme und verstößt gegen die EU-Richtlinie zur Leiharbeit.

Weiterlesen auf DGB.de

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Die Revolution und die Gewerkschaften…

Für alle jugendlichen Arbeiter_innen und Azubis sind Gewerkschaften von elementarer Bedeutung, wenn es um das Erkämpfen von Rechten, Streiken für mehr Lohn oder die Einhaltung von Arbeitsschutzbestimmungen geht. Gewerkschaften dienen der Arbeiterklasse als Kampforgane gegen die Kapitalisten für ihre gemeinsamen Interessen.

Doch tun sie das tatsächlich?

Leider sind die heutigen Gewerkschaften weit davon entfernt, so etwas wie Kampforgane zu sein. Allzu oft kungeln sie zusammen mit den Unternehmern Tarifverträge aus, die die Belegschaften spalten und mehr den Interessen der Kapitalisten dienen, als den Interessen der Beschäftigten. Dabei vertreten sie eine Politik, die meist an die SPD angelehnt ist oder aktuell sogar Hoffnungen auf die CDU/CSU setzt – diese Gewerkschaften betreiben keinen Klassenkampf, diese Gewerkschaften sind „Sozialpartner“ des Kapitals.

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Lohndumping: Miese Noten für Leiharbeit

Was Bürger von Zeitarbeit halten – und Forscher herausgefunden haben : Leiharbei führt zu Lohndumping – das glauben insgesamt 84 Prozent der Befragten. Bei den Anhängern der FDP sind es immerhin 71 Prozent, und bei Unionswählern 79 Prozent. Ein Großteil der im April Befragten – nämlich 78 Prozent – fürchten auch, dass dadurch reguläre Jobs verdrängt werden.

Und Zeitarbeiter verdienen rund 20 Prozent weniger als regulär Beschäftigte.

Quelle: FR-Online.de

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Hartz4-Aufstockerei kostet 10,9 Milliarden Euro pro Jahr

Von Duckhome | Eine 10,9-Milliarden-Subvention für Unternehmen, die ihr “Geschäftsmodell” darauf aufbauen, die eigenen Beschäftigten absichtlich unterhalb des Existenzminimums zu bezahlen. Natürlich mit den üblichen Floskeln wie “sonst fallen die Arbeitsplätze weg“, oder auch “dann erledigt man den Job eben in China“. Was natürlich vollkommener Schwachsinn ist und ein deutliches Licht auf die Intelligenz derjenigen wirft, die solchen Unfug verbreiten.

Denn Niedriglöhner sind hierzulande beispielsweise Security-Leute. Und natürlich wird die Frankfurter Disco dann von China aus bewacht, wenn dort ein Mindestlohn herrscht, gell? Auch zum Haare schneiden fährt man mal eben rüber nach Polen. Von Berlin aus sind das ja nur 120 Kilometer einfache Strecke und bei den heutigen Spritpreisen lohnt das schon. Gekellnert wird dann auch nur noch von Rumänien aus, wo man sich seine Hochzeitssuppe abholen kann und die Supermarktkasse steht kostengünstig in Indien. Kann man nach dem Shoppen, wenn man eh schon auf dem Nachhauseweg ist, ja auch noch eben rumfahren. Selbst die Financial Times fordert schon Mindestlöhne.

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Arbeit kann tödlich sein

Weltweit begehen Gewerkschafter morgen den Gedenktag für die bei Ausübung ihres Berufes verunglückten. Jährlich kommen weltweit schätzungsweise 360000 Beschäftigte infolge eines Arbeitsunfalls ums Leben. Zudem sterben jedes Jahr knapp zwei Millionen Menschen an Berufskrankheiten, insbesondere an den Folgen der Arbeit mit Asbest und anderen Giftstoffen.

Durch Verletzungen werden etwa 337 Millionen Beschäftigte vorübergehend arbeitsunfähig, schätzt die Internationale Arbeitsorganisation der UNO, die ILO. In Deutschland ereigneten sich der Bundesagentur für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zufolge, im Jahr 2008 genau 765 tödliche Arbeits- und 478 tödliche Wegeunfälle. Außerdem erlagen 2430 Lohnabhängige einer Berufskrankheit. Die amtliche Unfallstatistik verzeichnet für 2008 zudem 1,25 Millionen Arbeits- und Wegeunfälle, die eine drei- oder mehrtägige Krankschreibung nach sich zogen.

Das heißt: Im Zusammenhang mit der Erwerbstätigkeit sterben hierzulande zehn Beschäftigte und mehr als 3400 werden verletzt – tagtäglich.

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Daimler streicht weiter

Konzern kündigt verschärfte Kostensenkung an und will Verwaltung angeblich aus Berlin abziehen. Trotz steigender Produktion bleiben Lohnkürzungen in Kraft. Schon in den vergangenen Jahren hatte der Konzern Tausende Jobs vernichtet– allein 2009 in den deutschen Werken mehr als 5000.

Zudem hatte Uebber kürzlich in der Financial Times angekündigt, künftig verstärkt Leiharbeiter und Befristete statt reguläre Beschäftigte einzustellen.

Quelle: www.jungewelt.de

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Franzosen sollen in Tunesien für 137 Euro im Monat arbeiten

still lifeDen Gipfel des Zynismus erreicht der Reifenhersteller Continental mit einem provokativen Angebot an seine Arbeiterschaft.

Der deutsche Reifenhersteller Continental hat in Frankreich entlassenen Beschäftigten vorgeschlagen, für 137 Euro monatlich in Tunesien weiterzuarbeiten. Den Mitarbeitern des im Januar geschlossenen Werkes im nordfranzösischen Clairoix seien gemäss den arbeitsrechtlichen Vorschriften freie Stellen in einem tunesischen Continental-Werk angeboten worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Montagabend.

Die Gewerkschaft CGT bezeichnete das Angebot als «Provokation» und «zynisch». «Nicht einmal die Tunesier wollen diese Arbeitsplätze», sagte Gewerkschaftsvertreter Xavier Mathieu.

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Regelungen zur Leiharbeit werden seit Jahren aufgeweicht

März 30th, 2010 Posted in ALG II, Arbeit Tags: , , , , , , ,

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ( AÜG) von 1972 regelt die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern. Davor war der Verleih von Beschäftigten 30 Jahre verboten.

Das AÜG diente ursprünglich dazu, den sozialen Schutz der Leiharbeiter sicherzustellen , demnach durfte keiner länger als drei Monate an den gleichen Betrieb verliehen werden. 2002 wurde diese Zeit auf zwölf beziehungsweise 24 Monate ausgedehnt, wenn Leiharbeiter den gleichen Lohn erhalten haben wie das Stammpersonal.

Mit der Hartz-Reform fielen 2003 weitere Hürden. Seither lässt das AÜG unbefristete Leiharbeit zu, und es darf vom Gleichbehandlungsgrundsatz abgewichen werden.

Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de

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Arbeit kränkt die Psyche

Stress und wenig Anerkennung setzen zahlreichen Arbeitnehmern in Deutschland zu: Immer öfter und länger fallen Beschäftigte aus, weil sie psychisch krank sind. Besonders betroffen sind Branchen wie Dienstleistungen und Zeitarbeit sowie Sozial- und Gesundheitswesen.

Weiterlesen & Quelle: www.ftd.de

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