Von Duckhome | Eine 10,9-Milliarden-Subvention für Unternehmen, die ihr “Geschäftsmodell” darauf aufbauen, die eigenen Beschäftigten absichtlich unterhalb des Existenzminimums zu bezahlen. Natürlich mit den üblichen Floskeln wie “sonst fallen die Arbeitsplätze weg“, oder auch “dann erledigt man den Job eben in China“. Was natürlich vollkommener Schwachsinn ist und ein deutliches Licht auf die Intelligenz derjenigen wirft, die solchen Unfug verbreiten.
Denn Niedriglöhner sind hierzulande beispielsweise Security-Leute. Und natürlich wird die Frankfurter Disco dann von China aus bewacht, wenn dort ein Mindestlohn herrscht, gell? Auch zum Haare schneiden fährt man mal eben rüber nach Polen. Von Berlin aus sind das ja nur 120 Kilometer einfache Strecke und bei den heutigen Spritpreisen lohnt das schon. Gekellnert wird dann auch nur noch von Rumänien aus, wo man sich seine Hochzeitssuppe abholen kann und die Supermarktkasse steht kostengünstig in Indien. Kann man nach dem Shoppen, wenn man eh schon auf dem Nachhauseweg ist, ja auch noch eben rumfahren. Selbst die Financial Times fordert schon Mindestlöhne.
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