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Hypo Real Estate-Chef Axel Wieandt soll wegen persönlicher Haftungsklausel abgehauen sein

So sind sie, die hohen Herren. Wenn man die Auflagen nicht einhält und deshalb persönlich haftbar gemacht werden kann, hauen sie lieber gleich ab. Leuchtende Vorbilder einer Scheinelite, für die man auch noch Millionengehälter zahlen soll.

Während eine Kassiererin im Supermarkt jeden Fehlbetrag aus ihrem kargen Niedriglohn persönlich ausgleichen muss und im Wiederholfall gefeuert wird , sind einem feinen Herren der Hochfinanz selbst 500.000 Euro Jahresgehalt zu wenig - und persönlich haften will man schon gleich gar nicht!

Weiterlesen & Quelle: Handelsblatt.com

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Crash-Prophet: Politik wird von Finanzlobby beherrscht

Stock ExchangeDer Buchautor, Analyst und ehemalige Banker Robert Leuschel wird von den Medien als eine Art „Crash-Prophet“ gehandelt, weil er u.a. den Börsenabsturz 1987 voraussagte. Die Financial Times Deutschland (FTD) brachte am 3. Februar 2010 ein langes Interview mit ihm.

Seine darin geäußerten Prognosen für die nahe Zukunft der Finanzmärkte und die Stabilität der europäischen Staaten sind weitaus düsterer, als alles was bundesdeutsche Politiker momentan erwarten. Aber darum soll es LobbyControl nicht gehen. Interessant für uns ist eine kleine Passage, in der sich Leuschel über den Einfluss der Finanzlobby auf die us-amerikanische Notenbank und die Europäische Zentralbank (EZB) auslässt:

FTD: “Sie machen den amerikanischen Notenbankchef Ben Bernanke und seinen Vorgänger Alan Greenspan für einen Gutteil der Krise verantwortlich. Was würden Sie tun, wenn Sie ein Jahr lang an deren Stelle wären?” – Leuschel: “Ein Tag wäre genug. Ich würde sagen: Leute, den Crash können wir nicht mehr verhindern, ich trete zurück. Es ist das Notwendige nicht durchsetzbar, weil die Politik von der Finanzlobby beherrscht wird. Das gilt im Großen und Ganzen auch für die Europäische Zentralbank.”

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Das ist die Logik der Finanzwirtschaft

Januar 26th, 2010 Posted in Finanzwirtschaft Tags: , , , , , , ,

Kriminalitätsexperte Wolfgang Hetzer: “Das ist die Logik der Mafia”

Bei der Finanzwelt muss man sich fragen, welches Gemeinwohlverständnis dahinterliegt, wenn man Geld ausgibt, das man nicht hat; Kredite aufnimmt, bei denen völlig offen ist, ob sie jemals zurückgezahlt werden können oder wo Kreditwürdigkeit durch Bilanzmanipulationen beeinflussbar ist. Die Finanzwirtschaft hat sich ihre eigenen, aus meiner Sicht, unsozialen Gesetzmäßigkeiten zugelegt. Im schlimmsten Fall bilden sich auf diese Weise Strukturen organisierter Kriminalität.

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“Bad Banks” ein gelungener Trick der Banken-Syndikate !

fat cats & toxic investmentsSeit gestern hat die Hypo Real Estate mit ihrem unverschämten Antrag bei der SoFFin die Katze aus dem Sack gelassen. Der Steuerzahler soll für etwa 210 Milliarden Euro Schaden auf kommen, die das privatwirtschaftlich gewinn-orientierte Unternehmen verursacht hat.

Es werde vermutet dass ein Großer Milliardenanteil dieser sogenannten “faulen Papiere” aus dem Angebot der Deutschen Bank stamme, weshalb die “Bad-Banks”-Idee einer Haftungstrennung auch von Herrn Josef Ackermann stammte. Somit sind bei diesem “Schurkenstück” die weiteren Nutznießer noch ganz andere als die HRE, die lieber ungenannt bleiben wollen mögen.

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Lacher des Tages: Die HRE beantragt eine riesige “Bad Bank”.

Januar 21st, 2010 Posted in Finanzwirtschaft Tags: , , , , ,

it´s a dog´s life, i wanna lead a dog´s lifeWas für ein Lacher, dabei ist es nur konsequent. Die HRE ist ja schon die Bad Bank für die HypoVereinsbank. Da konnte ja niemand mit rechnen, dass die Regierung diesen Pleiteladen dann plötzlich unbedingt retten wollte, um Aktionismus und Handlungsfähigkeit in der Krise zu demonstrieren. Eine krasse Fehlentscheidung, natürlich, aber was soll die HRE denn jetzt sonst machen als noch eine Bad Bank für sich zu beantragen? Insofern hat das schon Hand und Fuß, auch wenn es gleichzeitig Comedy Gold ist.

Und wieviel wollen sie auslagern?

Auf die Abwicklungsanstalt sollten toxische Wertpapiere sowie problembehaftete oder nichtstrategische Staatsanleihen und Immobilienkredite mit einem Volumen von bis zu 210 Milliarden Euro übertragen werden.

Sportlich, sportlich!

Quelle: Tagesschau.de - Die HRE beantragt eine riesige “Bad Bank”.

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Trotz Milliardengewinne - Keine Steuer auf Bankgeschäfte

November 7th, 2009 Posted in Politik Tags: , , , , ,

Fire Frankfurt in the bank centerWenn Sie einen Pulli kaufen, oder den Fitnesstrainer bezahlen, dann bekommt der Staat für solche Produkte und Dienstleistungen eine Mehrwertsteuer.

Finanzprodukte, die an der Börse verkauft werden, sind bislang steuerfrei.
Wieso eigentlich?
Warum so viel Schonung?

Als die Finanzkrise auf ihrem Höhepunkt war, gaben sich Politiker und Experten sehr viel härter:

“Die Banken, die Zocker, die Verursacher milliardenschwerer Rettungsaktionen, die sollten finanziell mitbeteiligt werden beim großen Aufräumen.”

Wir haben uns erinnert, was noch vor wenigen Wochen gefordert, aber dann doch nicht gemeint wurde. Ein Bericht über die Finanz-Transaktionssteuer, langes Wort, interessante Wirkung.

Quelle: Beitrag beim WDR /MONITOR (Klick)

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Kommunen vergraben Milliarden

Oktober 7th, 2009 Posted in Allgemeines Tags: , , , , , ,
Irrläufer

Foto: Mirko Wolff

Dass Axel Weber, Chef der Deutschen Bundesbank, mit Forderungen von 10,4 Milliarden Euro ganz vorn in der Reihe der Lehman-Gläubiger steht, durfte unser kleines Goldanleger-Board bereits verschiedentlich vermelden, immer ein wenig erstaunt darüber, dass sich außer uns niemand dafür interessiert.

Nun jedoch vermerkt das Handelsblatt den Milliardenverlust der deutschen Staatsbank immerhin in einem Satz, gewürzt mit der Mitteilung über die übrigen Großgläubiger der US-Pleitebank.

Mansfelder Rentner? Uckermärker Bauersfrauen? Lehrer aus Bochum, Ingenieure aus Wattenscheid? Keineswegs.
Der größte Posten der Forderungen aus Deutschland falle nicht auf Kleinanleger, die sich mit Lehman-Zertifikaten verzockt haben. Sondern auf “institutionelle Investoren” – mit anderen Worten: Kommunen oder kommunale Versorger. Während die übrigen deutschen Banken über ihren Verband nur drei Millionen Euro Schaden angemeldet hätten, versuchen Kommunen und kommunale Unternehmen, rund 25,7 Milliarden US-Dollar aus der Insolvenzmasse zurückzubekommen.

Die unter direkter Kontrolle gewählter Politiker stehenden öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen legten damit offenbar fleißiger in “undurchschaubare Finanzkonstruktionen” Peer Steinbrück an als alle Privatbanken und Privatanleger zusammen. Die Deutsche Bank meldete mittlerweile, sie habe aus Geschäften mit Lehman keine Verluste hinnehmen müssen, selbst die Commerzbank verlor mit 4,9 Milliarden nur halb so viel wie die Bundesbank. Die wird künftig die Aufsicht über alle deutschen Banken führen, um eine Wiederholung der Finanzkrise zu verhindern.

Willkommen im Garten, Herr Bock!

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HRE-Akten offen legen - Banken zur Kasse!”

Social Demonstration (05) - 24Jan08, Paris (France)Aktivistinnen und Aktivisten des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac haben heute im Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Hypo Real Estate (HRE) in Berlin überraschend ein Banner mit der Forderung “HRE-Akten offen legen - Banken zur Kasse!” von der Zuschauertribüne entrollt.

Die von Sprechchören begleitete Aktion begann unmittelbar vor der Zeugenanhörung von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück.

Zur Begründung hieß es, der HRE-Untersuchungsausschuss, der mit Steinbrück heute seinen letzten Zeugen anhört, sei seinen Aufgaben nicht gerecht geworden. “Insbesondere die Bundesregierung hat die rückhaltlose Aufklärung verhindert und dem Ausschuss Informationen vorenthalten. Den Ausschussmitgliedern war es gar nicht möglich zu beurteilen, ob eine Rettung der HRE auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler tatsächlich gesellschaftlich sinnvoll und alternativlos war. Der Verdacht drängt sich auf, dass private Interessen von Anteilseignern vor die Interessen der Gesellschaft gestellt wurden”, sagte Wolfgang Thomas von Attac München. Ream more »

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Sparbriefe unterliegen nicht der Wertpapieraufsicht

August 15th, 2009 Posted in Finanzwirtschaft, Gedanken Tags: , , ,

Das ist zwar für uns eine eher sekundäre Information, allerdings beim lesen der Pressemeldung des Bundestages drängt sich mir eine starkes Verlangen nach den Sicht-, Termin- oder Spareinlagen auf. Ich meine damit, dass gerade vorige Woche die Schuldenuhr auf 1.600.000.000.000 Euro umgesprungen ist.  Das kann man doch ändern? :)

Berlin: (hib/HLE/AW) Sparbriefe sind keine Wertpapiere und fallen daher auch nicht unter die Aufsicht durch die Bundesanstalt Finanzdienstleistungen (BaFin).

Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/13869) auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/13729) mitteilt, wurden von der Hypo Real Estate (HRE) und auch der KfW-Bankengruppe keine Sparbriefe begeben. Von den Gesamteinlagen der deutschen Privatkunden bei Banken in Höhe von rund 2,8 Billionen Euro (Ende 2008) entfallen nur 135,4 Millairden Euro auf Sparbriefe.

Rund 2,65 Billionen Euro sind als Sicht-, Termin- oder Spareinlagen angelegt.

Die übrigen Mittel verteilen sich auf Anlageprodukte des Bundes wie Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze, Bundesobligationen und Tagesanleihen.

Quelle: Deutscher Bundestag

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