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“Töte einen Türken und dann ruh’ Dich aus!”

Heroes of Israel

Heroes of Israel © Templar1307

Von Uri Avnery via radio-utopie.de

VOR MEHR als 200 Jahren erklärte Thomas Jefferson, dass jede Nation mit einem „dezenten Respekt gegenüber den Meinungen der Menschheit“ handeln müsse. Die israelischen Führer haben nie die Weisheit dieser Maxime akzeptiert. Sie halten sich an das Diktum von David Ben-Gurion: „Es ist nicht wichtig, was Nicht-Juden sagen, wichtig ist, was Juden tun“ Aber er setzte voraus, dass die Juden nicht töricht handeln würden.

Die Türken zu Feinden zu machen, ist dumm. Seit Jahrzehnten ist die Türkei unser engster Verbündeter in der Region gewesen, viel mehr als allgemein bekannt ist. Die Türkei könnte in der Zukunft eine wichtige Rolle als Vermittler zwischen Israel und der arabisch-muslimischen Welt spielen, zwischen Israel und Syrien, und sogar zwischen Israel und dem Iran. Vielleicht ist es uns jetzt gelungen, das türkische Volk gegen uns zu vereinigen – und einige sagen, dass dies die einzige Sache sei, die die Türken nun verbindet.

AUF HOHER See wurde in internationalen Gewässern ein Schiff von der Marine gestoppt. Militär stürmte es. Hunderte an Deck widersetzten sich. Die Soldaten wandten Gewalt an. Einige der Passagiere wurden getötet, viele verletzt. Das Schiff wurde in den Hafen gebracht.

Die Passagiere wurden gewaltsam vom Schiff geführt. Die Welt sah sie auf dem Kai gehen, Männer und Frauen, junge und alte, alle müde und ausgemergelt, einer nach dem anderen, von Soldaten auf beiden Seiten gestützt…

Das Schiff wurde „Exodus 1947“ genannt. Es verließ Frankreich in der Hoffnung, die britische Blockade zu brechen, die verhängt war, um Schiffe voller Holocaustüberlebender daran zu hindern, die Küste Palästinas zu erreichen. Wenn es ihm erlaubt worden wäre, das Land zu erreichen, wären die illegalen Immigranten gelandet, und die Britten hätten sie in Haftlager nach Zypern gesandt, wie sie es vorher getan hatten. Keiner würde sich an die Episode vor mehr als zwei Tagen erinnert haben. Ream more »

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Der gebräuchliche Kniff eines Unnahbaren

Horst Köhler spricht bei der Abschlussveranstaltung des Forum Demographischer Wandel

© Bertelsmann Stiftung

via ad-sinistram | Es ist schon ein dreistes Stück, dass er als Tragödie letzter Akt veranstaltet. [Die Kritik] läßt den notwendigen Respekt für mein Amt vermissen!

Ein Paukenschlag zum Abgang - einer, der an Frechheit eigentlich kaum zu überbieten ist. Denn wie verkündete er neulich erst: …dass ein Land unserer Größe [...] auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen.

Und nun mangelte es ihm also an Respekt. Unnahbar gab sich dieser selbsterklärte Bundespräsident von Volkes Gunst ja gerne; unnahbar ist selbst sein Rücktritt. Denn er tritt nicht ab, weil er in seinen Aussagen unglaubliche Großmannssucht verwob: er tritt von der Schaubühne, weil man ihn abschätzig beurteilte. Während aus der Rolle purzelnde Granden aus Politik und Wirtschaft zurücktreten, weil sie dies oder jenes kundgaben, tritt Köhler zurück, weil die zögerlichen Kritiker ihm nicht beipflichteten. Anders formuliert: Sein offensichtlicher Ausrutscher ist eigentlich der Ausrutscher derer, die ihn und seine kruden Thesen kritisch hinterfragten. Er hat sich gar nichts zu Schulden kommen lassen - Schuld sind eine kleine Handvoll Journalisten, die des höchsten Staatsmannes Verkündigung nicht absegneten und als frohe Kunde in die Lande trugen.

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Bundespräsident Horst Köhler und das böse Wort vom Wirtschaftskrieg

Ansprache des Bundespräsidenten

Ansprache des Bundespräsidenten; Foto: Bertelsmann Stiftung

Der passende Artikel dazu in der Frankfurter Rundschau

Tja, da ist unserem (Voll)Horst von Bundespräsidenten wohl aus Versehen die Wahrheit aus dem Mund gefallen, als er sagte, dass die Bundeswehr notfalls auch unseren Exportweltmeistertitel freischiessen können muss. Und “Deutschland Deutschland über alles” hat er ja schliesslich auch schon mitgesungen.

Natürlich haben die Kriegsparteien von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE jetzt alle Hände voll zu tun, um diese Aussage wieder einzufangen. “In Afghanistan geht es um unsere Sicherheit und nicht um Wirtschaftsinteressen”, gibt der CDU-Politiker Ruprecht Polenz auftragsgemäss zu Protokoll. Und da diese Aussage natürlich nicht wuchtig genug rüberkommt, denn selbstverständlich ist Afghanistan ein Land voller Rohstoffe, relevant beim Pipelinebau und nicht zuletzt Drogenexportweltmeister…. nö, für alle Zweifler hat Thomas Oppermann, der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, noch das wirklich GEWICHTIGSTE Gegenargument parat, was nun wirklich ALLE restlos vom Gegenteil überzeugen sollte. Zitat: “Wer anderes behaupte oder fordere, redet der Linkspartei das Wort.”

Übrigens ist das Freischiessen der Handelswege schon im Weißbuch der deutschen Sicherheitspolitik so festgeschrieben worden und von CDU/CSU und SPD im Jahre 2006 lautstark bejubelt und verabschiedet worden. Wirtschaftskriege zur Sicherung der Ressourcen sind also für die Bundeswehr jederzeit möglich. Und auch im EU-Lissabon-Vertrag finden sich entsprechende Passagen.

Naja, vielleicht ballert ja nicht die Bundeswehr, sondern private Söldnerarmeen den Weg zum Exportweltmeister frei:

Ehemalige Bundeswehrsoldaten als Söldner in Krisengebieten

Ein Interview mit Ulrich Delius, dem Afrikareferenten der Gesellschaft für bedrohte Völker.

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Der deutsche Afghanistan-Einsatz kostete bereits 33 Milliarden Euro

afghanistan

Foto: The U.S. Army

Und ohne einen frühzeitigen Abzug kostet jedes weitere Jahr drei Milliarden Euro zusätzlich. Soweit jedenfalls die Berechnungen des DIW, die nach derselben Methode vorging, die in der Vergangenheit auch von Nobelpreisträger Joseph Stiglitz für den Einsatz der USA im Irak gewählt wurde.

Aber hey: Die “Verteidigung der Freiheit” muss man sich schon mal was kosten lassen. Da ist sich die neoliberale Einheitspartei CDUCSUSPDFDPGRÜNE völlig einig und fordert deshalb auch weiterhin diesen Afghanistankrieg. Selbst wenn die Staatsverschuldung immer weiter ansteigt und dann auf dem Rücken von Rentnern, Lohnabhängigen und Kindern “gespart” werden soll.

Nur so extremistische Spinner vom LINKEN Rand sind der Meinung, dass man diese Milliarden besser in den sozialen Frieden investieren sollte. Also in Bildung, Forschung und soziale Absicherungen. Und dafür geordnet und schnellstmöglich aus Afghanistan wieder abreisen sollte. Aber diese Nichtregierungsfähigen wählt ja zum Glück kaum einer

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Zitat des Tages: „Es gibt viele Arten zu töten…”

Mai 23rd, 2010 Posted in Dies & Das, Gedanken Tags: , , , ,
Ti voglio bene Bertolt

Foto: -Alina-

„Es gibt viele Arten zu töten.

Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw.

Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“

Bertolt Brecht (Werk: Me-Ti. Buch der Wendungen)

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Nazis in die Wüste schicken !

Mai 7th, 2010 Posted in Nachrichten, Soziales Tags: , , , , ,
IMGP2213

Foto: sebibrux

von www.arbeitermacht de | Der 8. Mai wird als Tag der militärischen Niederlage und Zerschlagung des Hitlerfaschismus begangen. Gerade an diesem Tag wollen NPD, JN und die sogenannten „Freien Kräfte” einen Aufmarsch veranstalten.

Dazu tarnen sie sich als „Friedensbewegung”, und wollen gegen das neue Hauptquartier der US-Truppen in Wiesbaden auftreten. Es ist dies eine Verhöhnung aller Opfer des 2. Weltkriegs. Dieser imperialistische Weltkrieg hat 55 Millionen Menschen das Leben gekostet, alleine 27 Millionen in der Sowjetunion. Die Rote Armee hat trotz der Politik Stalins dem Hitlerfaschismus den tödlichen Schlag versetzt, sie hat am 8. Mai 1945 Berlin, das Machtzentrum der Faschisten besetzt.

Ein breites Bündnis will gegen die Nazis demonstrieren. Völlig zu recht. Dies allerdings auf einer politisch total mageren Grundlage „Wiesbaden ist und bleibt bunt, es darf nicht braun werden” Bunt ist Wiesbaden, es hat(t)e eine schwarz-Grüne Stadtregierung. Wir sollten den einzigen zur Aktion aufforderten Satz ins Zentrum stellen: Keinen Fussbreit den Faschisten!

Weiterlesen: Linkezeitung.de

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Stoppen Sie Merkel!

Ehemalige CDU-Wähler in NRW!

Auch wenn es Euch in den Genen stecken mag, das Kreuzchen bei jeder Wahl bei den Schwarzen zu malen, solltet ihr Euch diesmal sehr gut überlegen, was dies konkret bedeutet:

Ihr gebt Eure Stimme nicht diesem etwas trotteligen, älteren Herren mit dem putzigen Sprachfehler aus Pulheim bei Köln. Ihr gebt Eure Stimme dieser ehemaligen FDJ-Propaganda-Sekretärin, in deren opportunistischen Genen es steckt, jeweils mit den Wölfen zu heulen, was nebenbei in der DDR eine passable Strategie gewesen sein mag, ohne große Probleme durch den Alltag zu kommen.

Inzwischen entwickelt sich diese Eigenschaft der Dame zum Unglück, womöglich gar zum Untergang der Bundesrepublik Deutschland wie wir sie kennen? Fest im Griff der USA, der Banken und der Großindustrie, verwickelt Sie uns in teure Kriege anderer Staaten, verschuldet sie unser Land in nie gekannter Weise: Selbst Waigl und Eichel, die bisherigen Schuldenkönige, sind arme Schlucker gegen die Milliardenberge die Frau Merkel in andere, fremde Taschen schaufelt! Ream more »

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Afghanistan-Krieg: Merkel droht mit neuem 9/11

Fallen #2

© NJScott

Von Hintergrund.de hg/dpa | Den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan hält Bundeskanzlerin Angela Merkel trotz der schweren Verluste für alternativlos. Forderungen nach einem sofortigen Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan bezeichnete sie als „unverantwortlich“. „Es wäre … ein Trugschluss zu glauben, Deutschland wäre nicht im Visier des internationalen Terrorismus“, sagte sie heute in ihrer Regierungserklärung im Bundestag. Die Folgen eines Abzugs wären „weit verheerender als die Folgen der Anschläge vom 11. September 2001“. Afghanistan würde „in Chaos und Anarchie versinken“.

„Unabsehbar“ wären nach Merkels Einschätzung die Folgen eines Abzugs auch für die internationale Gemeinschaft und die Sicherheit Deutschlands. So würde die Gefahr erheblich steigen, dass Nuklearmaterial in die Hände extremistischer Gruppen gelange. Ein Abzug wäre eine „Ermutigung für alle Extremisten, die weit über Afghanistan und seine Nachbarn hinausgehe“. Merkel wiederholte die Aussage des früheren Verteidigungsministers Peter Struck, dass die Sicherheit in Deutschland auch am Hindukusch verteidigt werde.

Wer also den Abzug fordert, ermutigt Merkel zufolge Extremisten dazu, verheerende Anschläge zu begehen. Nach dieser Logik könnten schon bald Abzugs-Forderungen als moralische Unterstützung des internationalen Terrorismus kriminalisiert werden.

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Jeden Tag ein bisschen mehr zu den Waffen

War and Peace

"War and Peace" © Jayel Aheram

Geschrieben von Roberto J. De Lapuente

Jeder Soldatenleichnam: ein Stückchen Rückzug mehr, ein bisschen mehr geordneten Ausweichmanövers; jede Leiche pflastert die schmale Rückzugsstraße, macht eine Heimkehr aus diesem völkerrechtswidrigen, betrügerischen Krieg greifbar; jeder dieser Soldatentode hatte damit zuletzt doch noch einen Sinn - würde man meinen: doch genau so ist es nicht! Nichts ist fahrlässiger als die Hoffnung; nichts ist leichtfertiger als dem Glauben nachzuhängen, Kriegsherren würden menschliche Verluste imponieren.

Was droht, läßt sich schon heute ermessen und erahnen, läßt sich jetzt schon oftmals im Alltag beobachten. Eine durchweg nationalisierte Medienlandschaft transportiert kriegsromantische Botschaften. Sie sind für uns gefallen!, hallt es aus dem Äther. Wir verneigen uns vor ihrem Heldenmut!, animieren sie ihre Leser und Zuhörer und Zuschauer. Der Held hat Konjunktur - der Held, der hinterhältig gemeuchelt wird, während ein Schuss aus seiner Büchse zum lobenswerten Einsatz für Heimat und Vaterland geadelt wird. Militärs rücken ins Blickfeld, Uniformierte belagern die öffentlichen Debatten - PR-Uniformierte, die gelernt haben, politisch korrekt und vernünftig vor Kameras zu treten, während sie dieselbe Branche beackern, wie allerlei Vorgänger aus anderen Zeiten.

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Die Mörder - Die Mörder - Du Mörder

April 22nd, 2010 Posted in Gedanken, Politik Tags: , , , , ,

Wann kapiert ihr endlich, wir im Westen sind nicht “die Guten” und was wir in den Kriegen machen ist ein Verbrechen. Wir alle sind Mörder und haben Blut an den Händen, ja wir alle. Warum? Weil wir seit bald 10 Jahren absolut nichts tun, damit diese Massentötung endlich aufhört. Der Krieg im Irak wurde mit Lügen begründet und wir haben sie einfach geschluckt. Wir haben die Politiker die uns belogen haben und bis heute belügen gewählt und sogar wiedergewählt.

Also, tut nicht so, wie wenn ihr damit nichts zu tun habt. Wir haben uns eine Schuld aufgeladen für die wir teuer bezahlen werden.

Wir lassen sogar die, welche die Angriffskriege damals befohlen haben und die welche sie heute führen, frei herumlaufen und niemand verlangt eine Verhaftung und einen Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof.

Bei “Schall und Rauch” weiterlesen…

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