Posts tagged: Leben

Mrz 17 2010

Es gibt da gerade einen sehr beunruhigenden Trend, …

… den ich mal über diesen Telepolis-Artikel illustrieren will. Da geht es um einen Soziologie-Professor, der, mal unfair in Naziterminologie übersetzt, Hartz IV Nachwuchs für unwertes Leben hält, für rassisch minderwertiges Humanmaterial, das weniger produktiv ist im Leben und daher der Gesellschaft weniger bringt als ordentlicher Akademikernachwuchs.

Ein anderes Beispiel, weniger krass aber doch auch irgendwie in die gleiche Richtung, ist dieser Spiegel-Artikel über zunehmend ungewollten Hartz IV Nachwuchs und dass man doch Verhütungsmittel kostenlos an die Hartz IV Opfer abgeben sollte, damit sie bloß keinen Nachwuchs kriegen. Natürlich drücken sie das anders aus, dass die Hartz IV Opfer selber den Nachwuchs nicht wollen, aber … warum wollen die den denn nicht?

Nicht weil sie generell keinen Nachwuchs wollen, sondern weil wir sie gesellschaftlich für minderwertig erklärt haben, und sie das ihren Kindern nicht zumuten wollen. Oder?

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Mrz 15 2010

Ist euch eigentlich aufgefallen, dass…

… die Mißbrauchsfälle der kathlischen Kirche in Deutschland alle 1991 geendet haben sollen? Ja? Habt ihr mal darüber nachgedacht, warum das so sein könnte? Lasst mich mal ein Detail am Rande erwähnen. Sexueller Mißbrauch von Kindern verjährt nach zehn Jahren, und die setzen mit dem Vollenden des 18. Lebensjahres an. Wenn die Kinder also so 10 Jahre alt waren 1991, dann sind die Tagen gerade verjährt. Na so ein Zufall, gell? Da scheint die Kirche ja einen Schutzengel zu haben!

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Mrz 12 2010

Die Welt macht Propaganda für 0.– Euro-Jobs

Amazing Graffiti by Banksy close to the Roundhouse - Camden Town, LondonDer Artikel ist so etwas von unlogisch, dass einem schlecht werden könnte. Aber, die Absicht stimmt, und das ist die Hauptsache. Vor allem die Botschaft, dass durch solche Arbeit auch noch das letzte Aufgebot an schmerzgebeutelten Krüppeln eine Erfüllung findet,- wenn diese nur ihren inneren Schweinehund überwinden,- kommt voll an.

Jene, die dieses Beispiel an selbstlosem Einsatz beklatschen, denken nicht darüber nach, dass es dann als Nächstes ihr Job sein könnte, der künftig für umsonst zu machen ist.

Selbstlosigkeit - warum heisst es so? — Weil der, welcher als selbstlos bezeichnet wird, kein eigenes Selbst mehr hat…

Deutschland, das ist Deine Zukunft:

O-Ton DeutschlandIch bekomme Hartz IV und putze ehrenamtlich”

11. März 2010, 10:45 Uhr
Martina T. ist Hartz-IV-Empfängerin und säubert die Toilette einer Grundschule – ehrenamtlich. Den unbeliebten Job macht sie gern, auch ohne Geld. Er gibt ihr das Gefühl, dass sie den Steuerzahlern etwas zurückgeben kann und erspart ihr das tatenlose Herumsitzen zu Hause. Arbeiten ist für sie Lebensqualität.

Weiter lesen: http://www.welt.de/politik/article6719341/

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Mrz 08 2010

NRW-SPD-Chefin Hannelore Kraft: “Langzeitarbeitslose sollen gemeinnützig arbeiten”

spd_8_ziele_hartzZitat: Nach dem Vorschlag von Kraft sollten Langzeitarbeitslose für gemeinnützige Arbeiten etwa in Altenheimen oder Sportvereinen eingesetzt werden.

Yeah, am besten vorher alle Vollzeitstellen in Altenheimen abschaffen, die Leute in Hartz4 schmeissen und dann neu wieder einstellen.

Weiteres Zitat der SPD-Tante Hannelore Kraft: “Als Lohn für die langfristige Beschäftigung in gemeinnützigen Jobs reiche ein symbolischer Aufschlag auf die Hartz IV-Sätze.”

Ohja, das wird die Pflegebedürftigen sicherlich sehr erfreuen, von symbolisch bezahlten und entsprechend motivierten Menschen betreut zu werden.

Quelle: NRW-SPD-Chefin Hannelore Kraft: “Langzeitarbeitslose sollen gemeinnützig arbeiten”

Und habt ihr es auch gelesen? Sie fordert diesen “symbolischen Lohnzuschlag” auch für LANGFRISTIGE Beschäftigung!!! Also nicht nur für zeitlich begrenzte Ein-Euro-Jobs, sondern LEBENSLANGE Ausbeutung.

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Mrz 03 2010

Warum es immer weniger Lohn gibt!

Light My PathHintergrund der Hartz IV Reformen ist die These von der Armuts- bzw. Sozialhilfefalle. Darin wird beklagt dass die Lohnentwicklung im unteren Dienstleistungsbereich durch das grundsätzlich in Form von Sozialhilfe garantierte “soziokulturelle Minimum” determiniert werden, dies aber so komfortabel sei, dass sich die Aufnahme einfacher Arbeit nicht lohne. Etwaige Lohnsubventionen müssen daher auch mit einer Absenkung der Sozialhilfe und natürlich einer verschärften Sanktionspraxis bei Arbeitsverweigerung einhergehen. Am radikalsten formulierte bisweilen der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) entsprechende Forderungen.

Nach der Rückkehr von einem Besuch des US-amerikanischen Bundesstaates Wisconsin im August 2001 zeigt er sich beeindruckt von dem wegen seiner Rigidiät berüchtigten Wisconsin-Work-Projekt (W-2) und kündigte mit markigen Sprüchen in Hessen ein entsprechendes Modellprojekt an. Wer als arbeitsfähiger Erwerbsloser eine Arbeit ablehne, sollte sich auf ein sehr bescheidenes Leben bis hin zur Wohnunterkunft einrichten. Diese aggressive Rhetorik stellt keineswegs reinen Populismus dar wie es angesichts der vielfach geäußerten Kritik an diesen Vorstoß zu glauben nahe liegt. Die Vorschläge bilden eine verbreitete Stimmung innerhalb der sozialpolitischen Debatte um die Zukunft der Grundsicherung ab und können sich auf angesehene wissenschaftliche Expertise stützen.

Auszug von Holger Schatz “Arbeitszwang im aktivierenden Staat” Seite 4

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Mrz 03 2010

Mogelpackungen – Die Luftnummer

von verbraucherinfoTV | Kunden wundern sich, dass sie immer noch Mogelpackungen in der Hand halten. Mit großen Verpackungen versuchen die Lebensmittelhersteller den Kunden zu suggerieren, dass sie viel Ware für ihr Geld bekommen. Doch sie kaufen vor allem viel Luft um fast nichts. “Plusminus” hat eine Reihe von Verpackungen einem speziellen Test unterzogen und sie intensiv “durchleuchtet”.

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Mrz 02 2010

Nur Denken oder Essen?

technicolour tartanZwei Menschen können wohl den selben Gedanken denken, aber nicht dasselbe Stück Brot essen.

Dieses Zitat von Thomas Hobbes (aus: Leviathan – mit dem er den „Kampf aller gegen alle“ begründet, siehe auch das Bild rechts) wird einem immer wieder entgegen gehalten, wenn man von dem Modell der Freien Software als „Keimform“ einer nach kapitalistischen, nicht geldlogischen Gesellschaft spricht.

Der kategoriale Unterschied zwischen virtuellen Gütern und körperlichen, sinnlich erfahrbaren wird zum Dauer-Gegenargument: Was in der Welt der Bits und Bytes möglich sei, verschließe sich in Welt der handfesten Güter von selbst und dauer­haft!

Leider leisten Systematiken im Stil einer „Warenkunde“ – wie die von Ernst Lohoff und Stefan Meretz – diesem eh schon allzu felsenfesten Glauben Vorschub: Die Einteilung von Gütern/Waren z.B. in „rivale“ und „nichtrivale“ (entsprechend der Unterscheidung, ob ihr Konsum jemand anderem etwas wegnimmt oder nicht – siehe obiges Zitat) legt geradezu eine ontologische Sichtweise nahe:

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Mrz 01 2010

Endlich wieder Lebenshilfe à la Sarrazin

Lange mussten wir warten. Jetzt ist er endlich da, Thilos konstruktiver Beitrag zur Hartz-IV-Debatte: Selbstverständlich in Form eines Spartipps:

«Kalt duschen ist doch eh viel gesünder. Ein Warmduscher ist noch nie weit gekommen im Leben.»

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/413/504623/text/

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Feb 24 2010

Jetzt kommt eine Geschichte, die sowas von völlig unglaublich grotesk…

Jetzt kommt eine Geschichte, die sowas von völlig unglaublich grotesk, da fehlen mir die Worte. Schünemanns Innenministerium verweigert einer Frau die Einbürgerung, weil sie sich in der Linkspartei engagiert.

Eines Tages fragte sie beim Regionspräsidenten in Hannover nach. Die Antwort lautete, das von dem CDU-Hardliner Uwe Schünemann geführte Innenministerium habe Vorbehalte gegen ihre Einbürgerung, genauer der niedersächsische Verfassungsschutz. Man zweifle an ihrer Verfassungstreue.Später bekam sie es schriftlich. Der Verfassungsschutz listete in einem umfänglichen Papier viel Allgemeines über die Linkspartei auf. So sei der “demokratische Sozialismus”, den die Partei anstrebe, “nur scheinbar mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung vereinbar”. Auch die “Wirtschaftsdemokratie”, die nichts anderes als die “Entprivatisierung bestimmter Wirtschaftsbereiche” sei, deutet der Verfassungsschutz als klares Zeichen, dass SED und Linkspartei im Grunde das Gleiche seien.

Was für eine unglaubliche Sauerei ist das denn bitte?!? Solche Schreibtischtäter bleiben bei uns im Amt! Unfassbar. (Danke, Niclas)

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Feb 20 2010

ICH habe nichts zu verbergen!…

Short Rositas…oder der Abschied vom Privatleben

Der Bereich, der alle Einzelheiten des persönlichen Lebens und Treibens einschließt und nur die betreffende Person selbst etwas angeht, wird Privatleben oder Privatsphäre genannt. Dieser private (Lebens-)Raum steht dem öffentlichen Raum und seinen (Gemeinschafts-)Interessen gegenüber. Der Bereich des Privatlebens ermöglicht der Person, sich frei und ungezwungen in den eigenen “Räumen” bewegen und entfalten zu können, ohne dabei befürchten zu müssen, dass andere Personen Kenntnis und Einfluss auf das Verhalten ausüben können. Hierzu zählen auch die Freiheit des Denkens und des Fühlens, sowie der Bereich der Sexualität. Das Preisgeben der innersten, intimsten und persönlichsten Dinge geschieht in der Regel nur in einer Umgebung äußerster Vertrautheit und gegenüber denjenigen Personen, die dem Kreis der “Vertrauten” angehören.

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Feb 07 2010

Arbeitslos! Ein bisschen Druck gefällig?

L´urlo“Aber Studien zeigen, dass sie nicht nur Hilfe, sondern manchmal auch Druck brauchen. Druck, auch einen unbequemen Job anzunehmen. Druck, früh aufzustehen. Oder auch Druck, in eine andere Stadt zu ziehen.” geschrieben von  Stephanie Jungholt, BILD-Zeitung vom 6. Februar 2010

Zum Gesagten sei angemerkt: Druck! Das ist der gesamte Inhalt der modernen Alltagsanthropologie.

Treffender: die vollumfängliche Inhaltsleere. Der Mensch als Bündel aus dargebotenen Zwängen, aufgenötigten Impulsen und zu vermittelnden Anreizen. Ein Menschenbild, in dem kein Platz ist für freien Willen, in dem der Determinismus in abscheulichstem Materialismus verendet, in dem nur getan und gearbeitet wird, wenn Nötigungen, Drohungen und Einengungen aufgetischt werden. In so einem plumpen Ideal wird der Mensch zum Sanktionsobjekt, zu einer Sache des gezielten Antriebs, zur Maschine, die nur arbeitet, wenn die Schmiernippel regelmäßig mit Gleitmittel wie Drohung und Druck versorgt werden.

Dieses drückende Gleitmittel, welches man “der arbeitenden Bevölkerung schuldig” sei, ist für solche Anthropologen per se auch gar nicht verwerflich. Im Gegenteil, man erachtet es als natürlich, schreibt es quasi der Evolution zu, implantiert es in die menschliche Natur, die in jenem modernen Menschenbild eine Mischung aus Nichtstuer, Schmarotzer und Phlegmatiker darstellt; die eine menschliche Natur ist, die nur mit Druck und Anreizen gebändigt werden kann.

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Feb 02 2010

Die Verhaltensweisen erfolgreicher Menschen

Hier habe ich Grundsätze und Überzeugungen erfolgreicher Menschen gesammelt. Das ein oder andere Selbsthilfebuch könnt ihr euch so vermutlich sparen :

  1. Sie suchen und finden Gelegenheiten, wo andere nichts sehen.
  2. Sie finden eine Aufgabe, wo andere nur ein Problem sehen.
  3. Sie sind lösungsorientiert.
  4. Sie schaffen bewusst und systematisch ihren eigenen Erfolg, während andere hoffen, der Erfolg wird sie finden.
  5. Sie sind ängstlich wie alle anderen auch, aber sie werden nicht kontrolliert oder begrenzt von der Angst.
  6. Sie stellen die richtigen Fragen - diejenigen, die sie in eine produktive, kreative, positive Stimmung bringen.
  7. Sie beschweren sich selten das wäre Verschwendung von Energie . Klagen bringen den Klagenden nur schlecht drauf und machen ihn unproduktiv.

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Jan 30 2010

Umweltschutz als neue Weltreligion

Global Warming (Effetto Serra)Biblische Plagen wie Hungers-nöte und Sintfluten gelten nicht mehr als gottgewollt, sondern vom Menschen gemacht. Ist der Umweltschutz die neue Weltreligion? Wir glauben an den Klimawandel – glauben, weil wir es nicht wissen.

Aber Politik und Wissenschaft haben uns so lange gesagt, dass es wärmer wird, nun muss es so sein. Es ist ein Dogma, das heißt, was uns an Wissen fehlt, wird durch gläubige Gewissheit wettgemacht. Etwas sagt uns: Schuld an alledem sind wir, die reichen Industrie-Nationen, mit unserer Ausbeutung der Umwelt. Das Klima ist unser schlechtes Gewissen. Denn wir sehnen uns nach einer heilen Welt, einer reinen Natur, nach einem unschuldigen, romantischen Naturverhältnis. Und kompensieren es mit dem Heraufbeschwören von menschengemachten Natur-Katastrophen.

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Jan 29 2010

Weigerung, allzu heimisch zu werden

Zen WaterIch? Ich und weltfremd? Na hören Sie mal! Das ist ja bodenlos - eine bodenlose Frechheit! Woher nehmen Sie nur diese dreiste Kaltschnäuzigkeit? Weltfremd, hm? So eine Frechheit! Eine Frechheit, mir so ungehemmt die Wahrheit an den Schädel zu schleudern!

Jaja, ich bin weltfremd. Ihr haltloses Mundwerk hat den Kopf mit dem Nagel getroffen, die Wahrheit quasi ans Haupt gespießt. Ich bin dieser Welt entfremdet, bin ein Fremder in einer Welt, in der ich gar nicht allzu heimisch sein möchte. Als Mensch mit ethischen Grundsätzen muß man sich weigern, hienieden heimisch zu werden. Man richtet sich zwar ein, schafft sich etwas Quasiheimisches, etwas Heimeliges für den Privatgebrauch sozusagen, aber zu hause ist man als in die Welt Geworfener nie so recht.

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Dez 15 2009

Tagesschau: „Hartz IV ist schiefgegangen“

Für die Politik ist Hartz IV aber ein Erfolg wenn Menschen in Armut leben, sich selber töten, Obdachlos werden oder keine Zähne mehr im Mund haben. „Schiefgegangen“ ist ein zu leichtes und niedliches Wort dafür.

Heute in der Tagesschau: „Hartz IV ist schiefgegangen“

Schäfer: Im früheren Sozialhilfesystem gab es zum Beispiel die Möglichkeit, in besonderen Lebenssituationen, etwa wenn ein Kühlschrank kaputtgegangen war, einen neuen zu beantragen. Das müssen die Menschen jetzt aus dem normalen Hartz IV-Satz ansparen. Hinzu kommt: Bevor sie Hartz IV-Leistungen erhalten, müssen sie noch in Kauf nehmen, dass ihr angespartes Vermögen – bis auf das sogenannte Schonvermögen – aufgezehrt wird.

Das heißt: Die Leute, die unter Umständen jahrelang vorgesorgt, beziehungsweise Konsumverzicht betrieben haben, werden durch die Arbeitslosigkeit doppelt belastet, sobald sie ins Hartz-IV-System absteigen, weil sie den größten Teil ihrer Ersparnis vorher auflösen müssen.

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Dez 13 2009

VZS: Arbeit und der Sinn des Lebens?

Eine informative reflektierende Debatte über unsere Gesellschaftsziele. Arbeit und der Sinn des Lebens?

http://www.videogold.de/arbeit-und-der-sinn-des-lebens/

Es sind 6 Teile a ca. 10 Minuten. Als erstmal Kaffee kochen und dann informieren

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Dez 09 2009

Woher weiß ich, was ich will?

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Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will (Taschenbuch)

Vor kurzem ist mir ein gutes Buch in die Hände gefallen, das ich seitdem gerne weiterempfehle. «Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will» von Barbara Sher. Es beschreibt in unterhaltsamer Sprache die verschiedenen Möglichkeiten, wie wir uns darin behindern, dem eigenen Weg zu folgen.

Den eigenen Weg zu gehen ist in jedem Fall erfüllender, als fremdgesteuert zu sein. Besonders Männer reagieren empfindlich darauf, wenn sie sich gegängelt fühlen. Ein eigener Weg, eine Lebensaufgabe, erfüllt mit Sinn und richtet das tägliche Handeln aus. Wenn Sie Ihre Lebensaufgabe beschreiben, festigen Sie Ihre persönlichen Werte und Ihr Handeln wird nachvollziehbar und attraktiv.

Das Entdecken seines eigenen Weges und die Beschreibung einer Lebensaufgabe ist eine Grundlage für ein erfülltes und zufriedenes Leben. Wenn Sie sich gegenwärtig in einer Situation befinden, in der Sie Druck oder Konflikten ausgesetzt sind, dann haben Sie zwei Möglichkeiten: Falls Sie sich nicht aktiv damit auseinandersetzen, entstehen Bedrängung und Bewegungsunfähigkeit. Machen Sie sich dagegen Ihre Wünsche und Hoffnungen bewusst, dann entsteht daraus eine kreative Spannung, die zu Lebensfreude und Zufriedenheit führt.

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Nov 22 2009

Geh’ doch tafeln …

Schoolchildren line up for free issue of soup and a slice of bread in the Depression, Belmore North Public School, Sydney, 2 August 1934 / Sam HoodSo oder so ähnlich geht das nun seit Jahren, von ARD bis ZDF, von Nachrichtensendungen über Anne Will bis hin zum Frühstücksfernsehen: »Die Idee ist bestechend einfach«, läßt die Tagesschausprecherin gleich in ihrer Anmoderation verlauten, »Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, werden nicht weggeschmissen, sondern an Bedürftige verschenkt«. Dann folgen die üblichen Schwenks durch einen der bundesweit mittlerweile über 800 Tafelläden, die zahlreichen Ehrenamtlichen werden erwähnt, welche die Waren für die Bedürftigen heranschaffen würden, schließlich ist von der wachsenden Armut vor allem unter Kindern und Jugendlichen die Rede. Die Tafeln, die seit 15 Jahren Nahrungsmittel in Deutschland an Bedürftige verteilen, haben ein positives Image. Sie gelten als zuverlässige Mahner gegen Armut – und brauchen kritische Nachfragen nicht zu fürchten.

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Nov 21 2009

Immer mehr Rentner brauchen Nebenjobs, Arbeiten ohne Ende

Von Susanne Wächter

Die Prognosen für Rentner sehen düster aus - voraussichtlich wird es keine Rentenerhöhung bis 2012 geben. Zusätzlich nimmt die Altersarmut zu. Schon jetzt kommen 13 Prozent der in NRW lebenden Pensionäre nicht mit der Rente aus und verdienen sich etwas hinzu.

Ps.birgt zusätzlichen enormen sozialen Sprengstoff, Pfui Teufel.

Immer mehr Rentner verdienen sich etwas hinzu - Wirtschaft - WDR.de

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Nov 17 2009

Heute ist arte-Themenabend “Burnout - Schuften bis zum Unfallen”

Burnout.Sehen Sie den Dokumentarfilm von Ingolf Gritschneder als Vorpremiere auf arte.tv! Der Film wird im Rahmen des Themenabends “Burnout - Schuften bis zum Unfallen” am 17. November um 21.00 Uhr auf ARTE ausgestrahlt.

Vom Stress zum Selbstmord:

Zu viel Leistungsdruck kann verheerende Folgen haben. Mit welchen Techniken und Tricks halten Mitarbeiter dem Druck stand? Der ARTE-Themenabend untersucht das Burnout-Syndrom.  Hier der Film! (Klick)

Eine Krankenschwester, die zusammenbricht, ein IT- Manager, der unter Panikattacken und Todesangst leidet, Mitarbeiter großer Konzerne, die der Arbeitsdruck in den Selbstmord treibt. Die heutige Arbeitssituation macht immer mehr Menschen krank und kostet manche sogar das Leben.

Burnout - ein Phänomen, das sich quer durch alle Berufsgruppen zieht. Jeder zweite Angestellte ist inzwischen akut gefährdet. Und die Dunkelziffer ist hoch. Aus Angst vor Konsequenzen verschweigen viele Arbeitnehmer ihre Probleme. Doch wer immer mehr Aufgaben in immer weniger Zeit bewältigen muss und ständig Druck von oben bekommt, der gerät irgendwann in eine existenzielle Lebenskrise.

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