In der Diskussion über einen gemeinnützigen Einsatz von Hartz-IV-Empfängern verteidigt der DGB die nordrhein-westfälische SPD-Landeschefin Kraft gegen Kritik. Auch die SPD-Bundestagsfraktion stärkt ihr den Rücken.
“Wir brauchen die Diskussion über einen dritten kommunalen Arbeitsmarkt für Menschen, die so viele Handicaps haben, dass sie in reguläre Beschäftigung nicht zu vermitteln sind”, sagte der Landesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes ( DGB ), Guntram Schneider, den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe vom Montag.
Viel wird ja in der Verlagsbranche darüber gejammert, dass es Zeitungen und Zeitschriften heutzutage so schlecht geht. Ehrlich gesagt finde ich es auch nicht weiter schlimm, wenn das 1000. reklameverseuchte Lifestyle- oder „People“-Magazin den Bach runter geht – diese Art von vermeintlicher Vielfalt im Medienbereich braucht keiner, da diese Hefte eh nur dazu dienen, Werbung an den Mann bzw. die Frau zu bringen und den Konsum anzuheizen.
Umso erfreulicher ist es, wenn sich dieser Tage eine neue Zeitschrift auf dem Markt präsentiert, die eine komplett andere Ausrichtung aufweist: „Oya – anders denken. anders leben“, das sich als neue „kulturkreative Zeitschrift“ versteht. Die Absichten der Köpfe hinter Oya klingen sehr vielversprechend:
Von Roberto J. De Lapuente | ad sinistram | – Dieses gesamte Agitatorenpack, das sich anhaltend Opfer bei den Schwächsten sucht, zwischen Ausländern und Erwerbslosen hin und her pendelt, um seine Verächtlichkeit, sein schwefeliges Gift abzusondern – diese rundum charakterlose Brut, die gegenwärtig Hochkonjunktur erleben darf, die gedeiht und floriert,…
die den Hass, welcher üblicherweise zwischen Herrengedecken wohnhaft ist, an die Öffentlichkeit zerrt – all dieses Geschmeiß aus Leuteschindern und Herrenmenschen, aus egoistischen Kauzen und selbstsüchtigen Sonderlingen, welches mit Leidenschaft Missgunst und Groll veredelt – dieses Gesindel, so hört man heute wieder, in jeder noch so demokratisch oder humanistisch eingefärbten Ecke, sei zwar scheußlich und ekelhaft, aber wenn man ehrlich sei, so ehrlich wie diese Agitpropisten letztlich selbst seien, dann müßte man schon zustimmend nicken und anstandslos anerkennen, dass sie, zwar mit unangebrachtem Maulheldentum und saftiger Grobschlächtigkeit, dennoch den Weg der Erkenntnis gingen, die Wahrheit tröpfchenweise ins öffentliche Bewußtsein träufeln.
Empathie, die Fähigkeit des Mitfühlens, das Ergebnis unserer Spiegelneurone, wie man sie wissenschaftlich bezeichnet. Ohne Empathie kann man keine Tätigkeiten lernen (z. B. Choreografien, Handwerkstechniken) und kein Verhalten erlernen. Leider werden diese Möglichkeiten, die in den Menschen liegen vermehrt genutzt, um zu Konsum- und Wettbewerbsverhalten anzuregen.
Verhandlungen werden gemäß den modernen Kommunikationprogrammen auch mit den Fähigkeiten des Mitfühlens, des “Sicheinfühlens”, geführt. Wenn die Empathie mehr Raum einnimmt, wird es weniger Geschäfte zu Lasten Dritter geben? Die Ignoranz der neoliberalen Wirtschaft hätte eine gesellschaftlich geforderte Grenze gefunden. Die internationalen Völker hätten einen gemeinsamen überreligösen moralischen Nenner, der eine neue Grundlage für alle Verhandlungen bildet – wenn man es denn von den heute Mächtigen fordert.
Sollte es eine darauf basierende “moderne” Schrift wie Bibel und Koran ohne die Propheten geben? Empathie könnte die Vorstellung vom alles verbindenden “Heiligen Geist” und dem Qi (Chi) fassbarer werden lassen.
Eine gut gemachte Broschüre im PDF-Format gibt es bei der Verbraucherschutzzentrale Niedersachsen zum Download. Sehr empfehlenswert! Zwar kann man über die eine oder andere Formulierung streiten, aber dass hier überhaupt einmal “massentauglich” das Thema Datenschutz für den Privatmenschen aufgegriffen wird, ist schon mal sehr erstaunlich und sehr gut. Wer sich das sorgfältig durchliest, bekommt vielleicht einen ersten Eindruck davon, was bislang mit seinen Daten so Alles getrieben wurde, und bekommt eine vage Idee davon, wie und warum er sich schützen kann und muss.
Datenschutz ist nicht Etwas, das nur große Firmen wie Siemens oder Staaten wie unserer oder Großbritannien versieben. Datenschutz ist Etwas, das Jeder von uns tagtäglich versiebt. Es wird höchste Zeit, dafür ein Bewusstsein zu entwickeln.
Die Regierungskoalition ist ja drauf und dran, eines der Lieblingskinder der FDP – die unselige Kopfpauschale bei der Krankenversicherung – umzusetzen. Dass die FDP ihrem Klientel damit was Guts tun will, ist klar, denn fortan sollen alle Menschen, unabhängig vom Einkommen, die gleiche Summe für ihre Krankenversicherung berappen. Noch ungerechter geht es wohl kaum. Glücklicherweise regt sich bei CDU/CSU Widerstand und auch die Aktionsplattform Campact hat eine neue Online-Unterschriftenaktion dazu gestartet – also bitte alle mitmachen! >> hier entlang
Ich? Ich und weltfremd? Na hören Sie mal! Das ist ja bodenlos - eine bodenlose Frechheit! Woher nehmen Sie nur diese dreiste Kaltschnäuzigkeit? Weltfremd, hm? So eine Frechheit! Eine Frechheit, mir so ungehemmt die Wahrheit an den Schädel zu schleudern!
Jaja, ich bin weltfremd. Ihr haltloses Mundwerk hat den Kopf mit dem Nagel getroffen, die Wahrheit quasi ans Haupt gespießt. Ich bin dieser Welt entfremdet, bin ein Fremder in einer Welt, in der ich gar nicht allzu heimisch sein möchte. Als Mensch mit ethischen Grundsätzen muß man sich weigern, hienieden heimisch zu werden. Man richtet sich zwar ein, schafft sich etwas Quasiheimisches, etwas Heimeliges für den Privatgebrauch sozusagen, aber zu hause ist man als in die Welt Geworfener nie so recht.
Mit Erstaunen stelle ich fest, dass FOCUS sich mehr und mehr zur kritsichen Zeitschrift entwickelt.
Erst der Beitrag in FOCUS Money zum 11. September und jetzt im aktuellen FOCUS ein äußerst kritischer Beitrag über den FED-Chef Ben Shalom Bernanke.
Erstaunlich, erstaunlich!
Artikel in FOCUS-Money vom 05.01.2010
WIR GLAUBEN EUCH NICHT! - Terroranschläge vom 11. September 2001
Immer mehr Menschen zweifeln an der offiziellen Theorie zum 11. September – darunter mehr als 400 Wissenschaftler…
Mr. Inflation
Der Mann, der unser Geld entwertet: Wie US-Notenbankchef Ben Bernanke die weltweite Teuerung anheizt. Dazu ein Interview mit EZB-Chef Jean-Claude Trichet. Der neue FOCUS-Titel schon jetzt auf FOCUS Online.
Um das Image des Zeitarbeiters steht es nicht zum Besten. Völlig zu unrecht, wie eine Studie nun belegen soll
Leiharbeiter, Leasingarbeiter - Begriffe, die es schon aus humanitären Gründen nicht geben solle, wie Gerhard Flenreiss, Bundesobmann der Personaldienstleister bei der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) bei der heutigen Pressekonverenz meint. “Ich verleihe meinen Kugelschreiber, ich verleihe aber nicht meinen Mitarbeiter.”
Zu den deprimierenden Kennzeichen des allgemeinen Lebensschadens im Lande Barbarien gehört es, dass es den Menschen kaum noch möglich ist, einem anderen Menschen gegenüber Zuneigung auszudrücken.
Alle hierfür verfügbaren Wörter und Phrasen sind nicht nur durch die Konvention so blass geworden, dass sie unnötig wortreich und oft in kühler Formelhaftigkeit nichts mehr ausdrücken, sie bringen auch durch die allgegenwärtige sexualisierende Werbung für Parfüms, Pralinen, Eiscremes und Pizzen eine unangemessene und in der Wirklichkeit des Miteinanders völlig unerwünschte Unterschwingung des verschlingenden Konsums in die Mitteilung.
Auf den deutschen Steuerzahler kommen Belastungen im zweistelligen Milliardenbereich zu, wenn die Leistungen für Hartz-IV-Empfänger deutlich erweitert werden. Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nach würde es den Bundeshaushalt mit mehr als 20 Milliarden Euro belasten, wenn der Regelsatz um 61 Euro auf 420 Euro im Monat erhöht und die Grundsicherung für Kinder 300 Euro betragen würde. Außerdem würden mehr Personen in das System gelockt, wodurch die Zahl der Empfänger um rund 2 Millionen steige. Derzeit erhalten 6,5 Millionen Menschen Hartz-Leistungen, darunter 1,7 Millionen Kinder. Das Armutsrisiko hingegen würde um 2 Prozentpunkte sinken.
Nicht mitgedacht wurde natürlich die dringend notwendige Einführung eines existenzsichernden gesetzlichen Mindestlohns, um das Lohnabstandsgebot zu wahren, und überhaupt deutliche Lohnerhöhungen. Wenn Hartz IV so toll ist, könnten sich doch die FAZ-”Journalisten” mal in “das System locken” lassen. Das journalistische Niveau würde sofort steigen. Wenn sich die Arbeit nicht lohnt, dann heißt das, dass man zu wenig bezahlt wird, ganz einfach.
Allen Corni-Lesern wünsche ich trotz alledem ein frohes und vor allem ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest - was es ja einst war, bevor jemand auf die Idee kam, daß Geschenke sein müssen. Doch die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht, wie es der Schweizer Pfarrer Kurt Marti formuliert hat. Dennoch wünsche ich Ihnen natürlich viele schöne und nicht zum Umtausch einladende Geschenke. Doch vergessen Sie bei aller Freude darüber nicht, daß es auch heute noch Menschen gibt, die ihre Weihnachtslieder selbst singen müssen. Vergessen wir auch nicht, daß Maria und Josef und ihr Kind Flüchtlinge waren, politisch Verfolgte und Asylsuchende.
Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will (Taschenbuch)
Vor kurzem ist mir ein gutes Buch in die Hände gefallen, das ich seitdem gerne weiterempfehle. «Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will» von Barbara Sher. Es beschreibt in unterhaltsamer Sprache die verschiedenen Möglichkeiten, wie wir uns darin behindern, dem eigenen Weg zu folgen.
Den eigenen Weg zu gehen ist in jedem Fall erfüllender, als fremdgesteuert zu sein. Besonders Männer reagieren empfindlich darauf, wenn sie sich gegängelt fühlen. Ein eigener Weg, eine Lebensaufgabe, erfüllt mit Sinn und richtet das tägliche Handeln aus. Wenn Sie Ihre Lebensaufgabe beschreiben, festigen Sie Ihre persönlichen Werte und Ihr Handeln wird nachvollziehbar und attraktiv.
Das Entdecken seines eigenen Weges und die Beschreibung einer Lebensaufgabe ist eine Grundlage für ein erfülltes und zufriedenes Leben. Wenn Sie sich gegenwärtig in einer Situation befinden, in der Sie Druck oder Konflikten ausgesetzt sind, dann haben Sie zwei Möglichkeiten: Falls Sie sich nicht aktiv damit auseinandersetzen, entstehen Bedrängung und Bewegungsunfähigkeit. Machen Sie sich dagegen Ihre Wünsche und Hoffnungen bewusst, dann entsteht daraus eine kreative Spannung, die zu Lebensfreude und Zufriedenheit führt.
Langzeitarbeitslose benötigen Hilfe aus einer Hand
Die Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) hat sich laut Presseberichten dafür ausgesprochen, die Betreuung von langzeitarbeitslosen Menschen weiterhin in gemeinsamer Trägerschaft von Bundesagentur für Arbeit und Kommune durchzuführen. “Für fast sieben Millionen Grundsicherungsempfänger in unserem Lande ist es eine gute Nachricht, dass sich die Arbeitsminister weiterhin für Hilfen aus einer Hand einsetzen”, sagt der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes (DCV), Georg Cremer.
Der DCV hat wiederholt auf die Möglichkeit der Verfassungsänderung hingewiesen, um die sinnvolle Zusammenarbeit von Bundesagentur für Arbeit und den Kommunen im Interesse der betroffenen Menschen aufrechtzuerhalten. Die Forderung der ASMK nach Weiterführung der Hilfe aus einer Hand kann nur umgesetzt werden, wenn dieser Weg verfassungsrechtlich abgesichert wird.
Der DCV fordert die Bundesregierung auf, zügig eine Verfassungsänderung anzugehen, um sicherzustellen, dass diese bewährte Form der Zusammenarbeit fortgesetzt werden kann. “Diese Hilfe aus einer Hand stellt sicher, dass langzeitarbeitslose Menschen genau die Unterstützung erhalten, die eine Integration in den Arbeitsmarkt erleichtert”, so Cremer.
Quelle: Deutscher Caritasverband e.V. - Pressestelle
Die Deutsche Kommission Justitia et Pax, ein zentrales Beratungsgremium der katholischen Kirche für Fragen der internationalen Verantwortung, der Deutsche Gewerkschaftsbund und das globalisierungskritische Netzwerk Attac haben die Bundesregierung gemeinsam aufgefordert, sich beim am Freitag beginnenden G20-Finanzministertreffen für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer einzusetzen. Zudem hat das Bündnis “Steuer gegen Armut” am Freitag eine Online-Petition für die Einführung dieser Steuer beim Bundestag eingereicht.
“Die Weltfinanzkrise, die Weltwirtschaftskrise und die Weltnahrungsmittelkrise haben alarmierende Auswirkungen auf die Entwicklungsländer und die dort lebenden Menschen”, sagte Bischof Dr. Stephan Ackermann, Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax. “Die Finanztransaktionssteuer würde mehrere Milliarden Dollar generieren, die dafür verwendet werden können, um die Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen zu verwirklichen und Armut nachhaltig zu bekämpfen.” Die Deutsche Kommission Justitia et Pax unterstütze die Kampagne “Steuer gegen Armut” daher ausdrücklich. Read more »
Die neuen US-Armutsberichte lassen auch auf dieses Land rückschließen.
Es ist ja kaum zu verhindern, aber man ärgert sich doch jedesmal, wenn man bemerkt, dass einem eine eigentlich wichtige Nachricht durchgerutscht ist, dass man sie nicht mitbekommen hat.
So ging es mir gestern auch mit dem kurzen Hinweis unseres Haus- und Hofkannibalen auf die Armutsuntersuchung in den US of A und den daraus resultierenden Schwierigkeiten und Disharmonien zwischen den sie deutenden Kristallkugelkoryphäen.
Nicht, dass es besonders erhebend wäre, davon zu lesen, welch’ unglaubliches Ausmaß das Elend in einem Land angenommen hat, das es sich gleichwohl leistet, mit völlig verfehlten Militär-strategien – und ohne jedes Kriegsziel – in gleich zwei Ländern des Mittleren Ostens Krieg zu führen, so, als würden Irak und Afghanistan nur deswegen mit Gewalt und Waffengeklirr überzogen, damit ihr Kriegsgegner, die sogenannte „letzte verbliebene Weltmacht“ nicht noch weiter in der Liste abrutscht, in der die Entwicklungsländer dieser Welt verzeichnet sind. Read more »
Jeder kennt sie. Jeder … so habe ich mal gehört … kriegt einen zugeteilt. So einen fiesen Nachbarn. So einen kleinen Krakeeler, der nichts anderes zu tun hat, als anderen das Leben schwer zu machen. Jedenfalls versucht er es. Viel würde die Nachbarschaft dafür geben, wenn er endlich endsorgt werden würde, irgendwohin, Altenheim, Psychiatrie, Knast. Doch diese Anstalten sind so überfüllt, das die Aufnahmebedingungen in letzter Zeit enorm gestiegen sind.
Häufiger sind die Krakeeler klein. Schmierbauch, Glatze, Brille drauf … der Stammtischtarzan der Normklasse. So´n kleiner Campingklohitler halt. Meistens … haben sie einen großen Hund. Bissig. Der ihnen den Respekt verschaffen soll, den sie sonst nicht erhalten. Read more »
Workfare bedeutet Sozialfürsorge mit der Pflicht zur Gegenleistung. Mit dieser aus Amerika stammenden Idee möchten die Christdemokraten gemeinsam mit der FDP unseren Sozialstaat beenden. Hört und liest man mit welchen Argumenten die heute im Prinzip schon in Ansätzen existierende Umsetzung dieses Models verteidigt wird, kann man durchaus Parallelen zu dem früheren Arbeitsdienst feststellen.
Man möchte die Arbeitsbereitschaft von Menschen durch sanktionierte Zwangsarbeit testen, sprich eine von den Machern der Reform als einzig “wahre Arbeitsauffassung” festgelegte Einstellung, erzielen. Diese “Motivationsstrategie” nach der Bootcamp-Methode ist aus erziehungswissenschaftlicher Sicht völliger Unsinn, und mehrfach widerlegt.
Arbeit ist nicht mehr die Ware, mit dem der Bürger sich persönlich mit all seinen Fähigkeiten und Qualifikationen selbst bestimmt auf einem freien Arbeitsmarkt bewirbt, nein, Arbeit ist eine Verpflichtung der Armen gegenüber den Reichen. Read more »
Zunehmend werden immer mehr Unternehmen, Geschäfte usw., gegen die Wand gefahren. Es it klar, dass die Bürger verarmen, wenn es keine Arbeit gibt, die mit entseprechendem Lohn bezahlt wird. Zuviele Arbeitsplätze wurden und werden vernichtet, zuviele auch in Billig-Lohn-Stellen umgewandelt. Das bedeutet, die Arbeit des Menschen wurde global entwertet.
Wo Arbeit und deren Ergebnis keinen Wert mehr enthalten, ist ein wesentlicher Teil dessen entwertet, was zum Menschen gehörte: Seine Produkte, seine Produktion, seine Leistungen - sie sind nichts mehr wert, sondern nur noch Geld an sich.
Einige Unermüdliche des christlichen Abendlandes mahnen noch, warnen vor dieser Vergötzerei des schnöden Mammons, aber sie verhallen zumeist ungehört. Die Humanen, die sich zu den Ungläubigen rechnen, wollen immerhin noch menschliche Ethik aufrecht erhalten, aber sie missionieren auch - für den Unglauben - und die Ethik samt Menschenrehten sucht der Bürger, egal ob mit oder ohne Glauben, heute auch vergebens in den Ergebnissen, die Wirtschaft und Politik zeitigen. Read more »