Was ich an den Russen so mag…
… ist ihre Ehrlichkeit.
Die Amis heucheln da immer was von Menschenrechten und Terroristen und Drogenbaronen, die Russen sagen offen und ehrlich, dass sie neue Waffen entwickeln, um die Wirtschaft zu fördern.
… ist ihre Ehrlichkeit.
Die Amis heucheln da immer was von Menschenrechten und Terroristen und Drogenbaronen, die Russen sagen offen und ehrlich, dass sie neue Waffen entwickeln, um die Wirtschaft zu fördern.
Wenn beim Pöbel das Geld gekürzt wird, geht die Wirtschaft in die Knie. Denn wenn man weniger Geld hat, kauft man weniger ein, bestellt seltener mal den Klempner, gibt seltener mal beim Bäcker vor Ort Geld aus, lässt seinen Wagen lieber von Kumpels als von der Fachwerkstatt reparieren und geht auch weniger ins Kino. Also alles, was die Wirtschaft im Inland auf Talfahrt schickt.
Die sinnvollere Lösung beschreibt die Frankfurter Rundschau: Wenn Vermögen über 500.000 Euro mit einem Prozent besteuert werden, winken jährliche Mehreinnahmen von rund 20 Milliarden Euro. Höhere Steuern auf große Einkommen und Vermögen machen ökonomisch Sinn. Wenn Reiche mehr Steuern zahlen, dann konsumieren und investieren sie keinen Cent weniger. Lediglich ihre Sparquote sinkt. Das schadet nur dem Casino.
Weiterlesen in der Frankfurter Rundschau
Er begründet das mit einem: “Es darf keine zusätzlichen Belastungen für Arbeit und Wirtschaft geben, um Wachstum und Beschäftigung nicht zu gefährden.” Nun gut, wenn dem so ist, dann belasten wir also lieber diejenigen, bei denen eine “Gefährdung von Wachstum und Beschäftigung” nicht gegeben sein dürfte. Die Mittelschicht fällt also weg, denn über deren Einkommen und Konsum hält sie die Wirtschaft ja schliesslich “am Kacken”. Die Unterschicht genauso, denn sie gibt sogar ihr gesamtes Einkommen zum Überleben aus.
Bleiben also diejenigen, die ihr Geld vor lauter Überfluss auf Konten parken, damit Banken damit zocken können. Also quasi nutzlos, wenn nicht sogar gemeinwohlzerstörend einsetzen. Millionäre und Milliardäre beispielsweise. Da sind wir uns doch sicherlich einig, gell Herr Hundt?
Union und FDP machen Ernst und kürzen bei Arbeitslosen und Familien, während Spitzenverdiener, Wohlhabende und die Wirtschaft weitestgehend ungeschoren bleiben
Nun wissen wir es: Die Krankenschwester, die ihren Kinderwunsch dank des Kindergelds verwirklichen konnte und der 60-jährige Bauarbeiter, der seinen Job verloren hat, leben über “unsere Verhältnisse”. Aber Angela Merkel und Guido Westerwelle machen nun Schluss mit dieser “Freibiermentalität” und planen bis ins Jahr 2014 stolze 80 Milliarden Euro auf dem Rücken der Bevölkerung einzusparen. Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen sind Geschichte, die nächsten Landtagswahlen finden erst im Frühjahr 2011 statt und da der Wähler ja bekanntermaßen zur Vergesslichkeit neigt, ist dies der ideale Zeitpunkt, um “harte Einschnitte” vorzunehmen. Die Sparmaßnahmen der Regierung sind zweifelsohne hart, eins sind sie trotz gegenteiliger Beteuerungen allerdings nicht – alternativlos.
Für das Wort “Reichsarbeitsdienst” reicht der Mut wohl nicht bei der Süddeutschen Zeitung. Steht doch fast in derselben, guten altdeutschen Tradition.
Aber sei es drum: “Müll sammeln, Wege kehren, Rasen mähen….” alles Arbeiten, die vorher von Strassendienst und Gärtnern erledigt wurden. Das ist im “modernen” Deutschland aber zu teuer. Also macht man die Leute lieber arbeitslos, um sie dann als Ein-Euro-Jobber zur gleichen Arbeit zu zwingen. Bei den Pflegekräften ist dieses System schon weit fortgeschritten, aber nach und nach wird dieses “Erfolgsmodell” nun auf weitere Berufe ausgeweitet.
Mal abwarten, wann es die ersten Ein-Euro-Jobber auch für kleinere Autoreparaturen, diverse Sicherheitsdienstleistungen zur Entlastung der Polizei, sowie als schnelle Einsatztruppe in den Fabriken gibt. Der Wirtschaft geht es ja ganz ganz schlecht zur Zeit. Da reicht es gerade mal noch für Millionengehälter in den Aufsichtsräten.
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Für den Noch-Ministerpräsidenten von Hessen, Roland Koch, ist die Sache eine Herzensangelegenheit: “Wir müssen”, sagt der CDU-Politiker, “jedem Hartz-IV-Empfänger abverlangen, dass er als Gegenleistung für die staatliche Unterstützung einer Beschäftigung nachgeht, auch niederwertige Arbeit, im Zweifel in einer öffentlichen Beschäftigung.” Die Praxis sieht derzeit noch anders aus. Lediglich gut 300.000 Arbeitslose säubern Wege, reinigen Grünanlagen oder jobben als Übungsleiter in Sportvereinen – und übernehmen so zusätzliche Arbeiten, die im öffentlichen Interesse liegen sollen. Ream more »
Der Gedanke ist eigentlich genial: Der Unternehmer holt sich für Engpässe Personal von Zeitarbeitsfirmen. Urlaub, Krankheit, Auftragsspitzen… Egal! Die Zeitarbeitsfirmen liefern kurzfristig qualifiziertes Personal.
Die Bayernpartei hält die derzeitige Praxis der Arbeitnehmerüberlassung für unsozial, insbesondere vor dem Hintergrund des Artikels 168 der Bayerischen Verfassung, der besagt dass jede ehrliche Arbeit den gleichen sittlichen Wert und Anspruch auf angemessenes Entgelt hat. Wir fordern deshalb ein Verbot der ausbeuterischen Praktiken bei der Zeit- und Leiharbeit…
Quelle: landesverband.bayernpartei.de
Der passende Artikel dazu in der Frankfurter Rundschau
Tja, da ist unserem (Voll)Horst von Bundespräsidenten wohl aus Versehen die Wahrheit aus dem Mund gefallen, als er sagte, dass die Bundeswehr notfalls auch unseren Exportweltmeistertitel freischiessen können muss. Und “Deutschland Deutschland über alles” hat er ja schliesslich auch schon mitgesungen.
Natürlich haben die Kriegsparteien von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE jetzt alle Hände voll zu tun, um diese Aussage wieder einzufangen. “In Afghanistan geht es um unsere Sicherheit und nicht um Wirtschaftsinteressen”, gibt der CDU-Politiker Ruprecht Polenz auftragsgemäss zu Protokoll. Und da diese Aussage natürlich nicht wuchtig genug rüberkommt, denn selbstverständlich ist Afghanistan ein Land voller Rohstoffe, relevant beim Pipelinebau und nicht zuletzt Drogenexportweltmeister…. nö, für alle Zweifler hat Thomas Oppermann, der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, noch das wirklich GEWICHTIGSTE Gegenargument parat, was nun wirklich ALLE restlos vom Gegenteil überzeugen sollte. Zitat: “Wer anderes behaupte oder fordere, redet der Linkspartei das Wort.”
Übrigens ist das Freischiessen der Handelswege schon im Weißbuch der deutschen Sicherheitspolitik so festgeschrieben worden und von CDU/CSU und SPD im Jahre 2006 lautstark bejubelt und verabschiedet worden. Wirtschaftskriege zur Sicherung der Ressourcen sind also für die Bundeswehr jederzeit möglich. Und auch im EU-Lissabon-Vertrag finden sich entsprechende Passagen.
Naja, vielleicht ballert ja nicht die Bundeswehr, sondern private Söldnerarmeen den Weg zum Exportweltmeister frei:
Ehemalige Bundeswehrsoldaten als Söldner in Krisengebieten
Ein Interview mit Ulrich Delius, dem Afrikareferenten der Gesellschaft für bedrohte Völker.
Die derzeit allgemein übliche Rhetorik in Bezug auf Schulden besagt:
Schulden sind der Beweis dafür, dass jemand, mehr oder weniger lang, über seine Verhältnisse gelebt hat,
und,
die Ursache der aktuellen Eskalationsstufe der Weltwirtschaftskrise, genannt “Euro Krise” ist durch dieses “Leben über den Verhältnissen” ausgelöst worden und kann folglich nur durch striktes Sparen überwunden werden. Das mag in wenigen Einzelfällen zutreffen.
Die von unseren führenden Politikern zur Richtschnur ihres Handelns erhobene fahrlässige Verallgemeinerung ist jedoch in jeder Hinsicht unzulässig und schreit förmlich nach einer Gegendarstellung.
Und die finden Sie hier: Egon W. Kreutzer
Wie überraschend Übrigens mit folgender phänomenalen “Begründung”: “Die Maßnahmen zur Stabilisierung des Bankensystems kamen schließlich nicht nur Banken zugute, sondern dienten auch der Stabilisierung der Gesamtwirtschaft”, so Bernhard Speyer von der Lobbyklitsche der Deutschen Bank.
Falls ihr euch also mal einen Kredit von der Deutschen Bank bekommt, um eure Handwerker-Rechnungen zu bezahlen, braucht ihr den Kredit auch nicht zurückbezahlen. Schließlich diente das Geld ja auch der Gesamtwirtschaft.
Erst erpressen sie uns für ihren Bailout, indem sie die Wirtschaft insgesamt nachhaltig schädigen, und dann muss das auch noch als Ausrede dafür herhalten, wieso sie das nicht zurückzahlen. Unglaublich.
Weiterlesen: Heise.de
Spekulanten packen aus
Zwei Spekulanten erzählen unserer Autorin Anna Sleegers, wie die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in die Knie gezwungen wurden ? und weshalb gerade die Bundesregierung am Sturz des Euro großen Anteil hat.
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