Category: Soziales

Mrz 11 2010

Bundetags-TV: Diskussion Mindestlohn

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Mrz 11 2010

Rente mit 74

Das Tagebuch / The DiaryDer Bevölkerungsforscher Herwig Birg hat erforscht, daß man das deutsche Rentensystem in der heutigen Form nicht retten kann. Ein weiteres seiner Forschungsergebnisse ist, daß das Renteneintrittsalter bis 2045 schrittweise auf 74 Jahre hochgesetzt werden muß(!). Vermeiden ließe sich das nur(!), wenn man die Arbeitslosigkeit abbauen würde.

So konnte man es bei bild.de lesen. Nach der Lektüre dieses erschrecklichen BILDungspolitischen Beitrags kann der Leser der geliebten Bundesregierung eigentlich nur noch dankbar sein und sie in sein Nachtgebet einschließen. Denn diese hat das Renteneinstiegsalter ja Gott sei Dank “nur” auf 67 hochgeschraubt – wissenschaftlich begründet, versteht sich.

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Mrz 11 2010

Wir könnten alle Arbeitlose heute erschießen …

Die Bundesregierung gibt mit dem Sozialbudget jährlich einen Überblick über das Leistungsspektrum und die Finanzierung der sozialen Sicherung. Nach dem aktuellen Sozialbudget wurden im Jahr 2007 voraussichtlich insgesamt 706,9 Milliarden Euro für soziale Leistungen ausgegeben. Ohne Verwaltungsausgaben entfielen davon 276,2 Milliarden Euro auf die Bereiche Alter und Hinterbliebene, 241,8 Milliarden Euro auf Krankheit und Invalidität sowie 100,5 Milliarden Euro auf die Bereiche Kinder, Ehegatten und Mutterschaft. Auf Arbeitslosigkeit und sonstiges entfielen 38,3 bzw. 24,4 Milliarden Euro.

Sogar Kinder, Ehegatten und Mutterschaft kosten mehr als Arbeitslosigkeit.

Jeder dritte Euro in Deutschland geht für das Sozialbudget drauf.

Und von diesem Euro fallen 5,4 Cent für die Arbeitslosen ab, die mitten im Leben stehen. 10 Cent bekommen die Kinder, 7 Cent die Invaliden, 6 Cent die “Hinterbliebenen”. 27 Cent bekommt die Pharmamafia, 32 Cent die Rentner … grob gerundet.

Wir könnten alle Arbeitlose heute erschießen … und das hätte am Jahresende keinen merkbaren Einfluß auf das Sozialbudget.

Quelle: Eifelphilosoph.de

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Mrz 09 2010

Ralph Boes: 1000 Euro bedingungsloses Grundeinkommen

Folgenden Artikel der gestrigen Ausgabe der Freien Welt ist lesenswert. Ralph Boes ist Philosoph, Autor und Vorstandsmitglied der „Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e.V.“ in Berlin. Im Interview mit FreieWelt.net erklärt er, wie er sich das Modell des bedingungsloses Grundeinkommen vorstellt und warum er es für durchführbar hält.

FreieWelt.net: Was erhoffen Sie sich nun vom bedingungslosen Grundeinkommen?

Ralph Boes: Arbeitslosigkeit ist keine zu bekämpfende Krankheit unserer Wirtschaft, sondern eines ihrer vollbewusst angestrebten - und sogar besonders gut gelungenen (!) - Arbeitsresultate. Produktion und Verteilung von Gütern erledigt sich heute – gemessen an früher - fast von selbst … Rationalisierung ist der Antrieb aller technischen Erfindung!
Das hat nun dazu geführt, dass Sozialstaat und Wirtschaft in unversöhnlichem Kampfe liegen.

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Mrz 08 2010

Zum Nachdenken

Music SlaveEs gibt Tausende, die im Prinzip gegen Krieg und Sklaverei sind und die doch praktisch nichts unternehmen, um sie zu beseitigen …

Sie zögern, bedauern, und manchmal unterschreiben sie auch Bittschriften, aber sie tun nichts ernsthaft und wirkungsvoll. Sie warten – wohlsituiert –, dass andere den Missstand abstellen, damit sie nicht mehr daran Anstoß nehmen müssen.

Höchstens geben sie ihre Stimme zur Wahl, das kostet nicht viel, und der Gerechtigkeit geben sie ein schwaches Kopfnicken mit auf den Weg, während sie an ihnen vorübergeht.

– Henry David Thoreau („Über die Pflicht zum Umgehorsam gegen den Staat“)

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Mrz 08 2010

Skandal – na und? Ignoranz potenziert mit Dummheit

ChanchocheDie letzten drei Monate waren keine guten für die Klimalügner. Ein Skandal jagte den nächsten. Ebenso verlief es mit der Schweinegrippe.

Doch was geschieht? Nichts. Selbst öffentlich enttarnte Lügen hindern die Propagandisten nicht im Geringsten daran, ihr perverses Lügenspiel unbeeindruckt weiterzuspielen.

Noch unfassbarer aber ist die Reaktion der hiesigen Medien. Diese tun einfach so, als hätten die Skandale gar nicht stattgefunden. Nachdem selbst die unaufgeklärte Masse der Bevölkerung kapiert hat, dass die Schweinegrippe völlig ungefährlich war, ließ sie sich zum Glück für ihre Gesundheit auch nicht auf den Impfwahnsinn ein. Den Umsätzen der Pharmas tat das jedoch keinen Abbruch. Millionenfach liegt das Giftzeug zwar noch in den Kühlregalen der Apotheken, allerdings juckt diese das wenig, da das Zeug von der Allgemeinheit – dem Staat, also uns – bereits bezahlt wurde…

Quelle & Weiterlesen auf: Wahrheiten.org

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Mrz 08 2010

NRW-SPD-Chefin Hannelore Kraft: “Langzeitarbeitslose sollen gemeinnützig arbeiten”

spd_8_ziele_hartzZitat: Nach dem Vorschlag von Kraft sollten Langzeitarbeitslose für gemeinnützige Arbeiten etwa in Altenheimen oder Sportvereinen eingesetzt werden.

Yeah, am besten vorher alle Vollzeitstellen in Altenheimen abschaffen, die Leute in Hartz4 schmeissen und dann neu wieder einstellen.

Weiteres Zitat der SPD-Tante Hannelore Kraft: “Als Lohn für die langfristige Beschäftigung in gemeinnützigen Jobs reiche ein symbolischer Aufschlag auf die Hartz IV-Sätze.”

Ohja, das wird die Pflegebedürftigen sicherlich sehr erfreuen, von symbolisch bezahlten und entsprechend motivierten Menschen betreut zu werden.

Quelle: NRW-SPD-Chefin Hannelore Kraft: “Langzeitarbeitslose sollen gemeinnützig arbeiten”

Und habt ihr es auch gelesen? Sie fordert diesen “symbolischen Lohnzuschlag” auch für LANGFRISTIGE Beschäftigung!!! Also nicht nur für zeitlich begrenzte Ein-Euro-Jobs, sondern LEBENSLANGE Ausbeutung.

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Mrz 08 2010

Der DGB unterstützt Kraft

1. Mai 2009: DGB-Kundgebung in HildenIn der Diskussion über einen gemeinnützigen Einsatz von Hartz-IV-Empfängern verteidigt der DGB die nordrhein-westfälische SPD-Landeschefin Kraft gegen Kritik. Auch die SPD-Bundestagsfraktion stärkt ihr den Rücken.

“Wir brauchen die Diskussion über einen dritten kommunalen Arbeitsmarkt für Menschen, die so viele Handicaps haben, dass sie in reguläre Beschäftigung nicht zu vermitteln sind”, sagte der Landesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes ( DGB ), Guntram Schneider, den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe vom Montag.

Quelle Focus.de Klick

Ps: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert und 7,8 Millionen ALG II-abhängige? Ist dass das Verständnis einer freien Marktwirtschaft ?

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Mrz 07 2010

Weniger Brutto, mehr FDP

nettoDie Bruttoverdienste sinken. Das war doch das Ziel der FDP, daß es weniger brutto gibt? Davon dann weniger netto, was insgesamt mehr ergibt.

Das ist nicht wirklich witzig, der Spaß hört aber ganz auf, wenn man bedenkt, woran das liegt. Die Kurzarbeit, die zum Teil nur aufgeschobene Arbeitslosigkeit ist, verdankt sich dem zwischen-Crash deregulierter Märkte, wie die FDP sie seit Jahrzehnten proklamiert.

Und selbst ohne die zweifelhafte “Kreditklemme” sähe es nicht gut aus um Produktion und Dienstleistungen. Nach wie vor wird nicht investiert, weil an den Börsen schon wieder und immer noch schnelleres Geld verdient wird. Ohne die entsprechende Basis realer Geschäfte bedeutet dies, daß weitere Blasen gebildet werden, deren baldiges Platzen die Krise verschärfen werden.

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Mrz 07 2010

Positives Denken macht krank: Wahnsinn statt Psychotherapie

King, portraitDie Diktatur der Optimisten - Teurer Mythos positives Denken

VON CHRISTIAN SCHÜLE

“Du schaffst es!”, “Gib niemals auf!”, “Sorge dich nicht - lebe!” Die Entertainer der Erfolgsgesellschaft locken Verzagte, Berufsmüde und Karrieresüchtige zu Tausenden auf ihre Motivationskongresse. Begegnungen mit den Predigern der Erschöpfungslehre.

Und dann sagt er ihnen, sie seien in den Hühnerstall hineingeboren. Zu Hühnern habe man sie erzogen. Und er sagt ihnen, sie seien Adler, und sie schweigen und lauschen. Und der Hühnerstall, das sagt er ihnen nicht, ist die Gesellschaft, und Hühner sind schwach. Und die allermeisten Menschen seien Hühner, und du, sagt er ihnen, du schaffst alles, wenn du nur willst, DU, sagt er, DU kannst Adler werden! Und 1.100 Adler jubeln. Der Redner heißt Jürgen Höller. Es ist Samstagnachmittag.

Draußen regnet es…

Hier der ganze Beitrag auf Psychotherapie.de  Klick

© PSYCHOTHERAPIE - www.psychotherapie.de

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Mrz 07 2010

Grüne Dosenpfandpartei für Balkanisierung des Steuersystems in Deutschland

deep fried cheeseburgerBerlin – Rumänien nimmt mit dieser politischen Entscheidung den Kampf gegen ernährungsbedingte Krankheiten auf. Ab März werden dort Nahrungsmittel höher besteuert, die einen hohen Zucker-, Salz- und Fettgehalt aufweisen oder mit vielen Zusatzstoffen hergestellt werden. Höhere Steuern haben sich durchaus beim Nichtraucherschutz oder Alcopops bewährt. – Ulrike Höfken, Sprecherin für Ernährungspolitik der Grünen im Bundestag will ungesunde Nahrungsmittel höher besteuern und dazu einen Vorschlag zum Subventionsabbau und Vereinfachung der Mehrwertsteuersätze auch bei Lebensmitteln vorlegen.

“In Deutschland ist es an der Zeit, die Subventionierung von Produkten über die Mehrwertsteuer auf den Prüfstand zu stellen. Krankheitsfördernde Produkte müssen nicht auch noch vom Staat gefördert werden, während gleichzeitig die Finanzmittel zur Bekämpfung von Ernährungsarmut, Schulmensen und Prävention fehlen und Gemeinschaftsverpflegung in Schulen und Kitas mit 19 Prozent besteuert wird. Der akute Handlungsbedarf in Deutschland wird auch durch die Höhe der jährlichen Behandlungskosten von 75 Milliarden Euro für ernährungsbedingte Krankheiten deutlich.

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Mrz 06 2010

Neue Zeitschrift: Oya – anders denken. anders leben.

Viel wird ja in der Verlagsbranche darüber gejammert, dass es Zeitungen und Zeitschriften heutzutage so schlecht geht. Ehrlich gesagt finde ich es auch nicht weiter schlimm, wenn das 1000. reklameverseuchte Lifestyle- oder „People“-Magazin den Bach runter geht – diese Art von vermeintlicher Vielfalt im Medienbereich braucht keiner, da diese Hefte eh nur dazu dienen, Werbung an den Mann bzw. die Frau zu bringen und den Konsum anzuheizen.

Umso erfreulicher ist es, wenn sich dieser Tage eine neue Zeitschrift auf dem Markt präsentiert, die eine komplett andere Ausrichtung aufweist: „Oya – anders denken. anders leben“, das sich als neue „kulturkreative Zeitschrift“ versteht. Die Absichten der Köpfe hinter Oya klingen sehr vielversprechend:

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Mrz 06 2010

Trigema-Chef - Wolfgang Grupp spricht Tacheles

Videoausschnitt vom Trigema-Chef Wolfgang Grupp bei Maischberger

Der Mann hat Eier. Leider aber wohl eher CDU-Wähler - und anhand seiner Aussagen ist das alles andere als nachvollziehbar. Der Heini gegenüber, der ganz blass und stumm im Sofa zusammensackt, ist übrigens von der FDP.

Da gibt es auch noch einen 2. Teil (Klick)

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Mrz 06 2010

Des Gesindels Gesinde

Kolonialwaren um 1900 (Gruppenbild mit Damen)Von Roberto J. De Lapuente | ad sinistram | – Dieses gesamte Agitatorenpack, das sich anhaltend Opfer bei den Schwächsten sucht, zwischen Ausländern und Erwerbslosen hin und her pendelt, um seine Verächtlichkeit, sein schwefeliges Gift abzusondern – diese rundum charakterlose Brut, die gegenwärtig Hochkonjunktur erleben darf, die gedeiht und floriert,…

die den Hass, welcher üblicherweise zwischen Herrengedecken wohnhaft ist, an die Öffentlichkeit zerrt – all dieses Geschmeiß aus Leuteschindern und Herrenmenschen, aus egoistischen Kauzen und selbstsüchtigen Sonderlingen, welches mit Leidenschaft Missgunst und Groll veredelt – dieses Gesindel, so hört man heute wieder, in jeder noch so demokratisch oder humanistisch eingefärbten Ecke, sei zwar scheußlich und ekelhaft, aber wenn man ehrlich sei, so ehrlich wie diese Agitpropisten letztlich selbst seien, dann müßte man schon zustimmend nicken und anstandslos anerkennen, dass sie, zwar mit unangebrachtem Maulheldentum und saftiger Grobschlächtigkeit, dennoch den Weg der Erkenntnis gingen, die Wahrheit tröpfchenweise ins öffentliche Bewußtsein träufeln.

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Mrz 06 2010

Zeitarbeit fürchtet Fachkräftemangel

Fachkräftemangel trotz steigender Arbeitslosenzahlen - was wie ein Widerspruch klingt, treibt viele Unternehmen um. Sie finden trotz Wirtschaftskrise kaum geeignetes Personal. Viele reagieren mit Kurzarbeit, um ihre Leute zu halten. Doch Experten warnen vor dem kommenden Aufschwung.

Weiterlesen & Quelle: www.ig-zeitarbeit.de

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Mrz 05 2010

Arge drängt Jugendliche aus Schule

Aufnäher für Hartz IV EmpfängerMarina Gasser, Sibas ältere Schwester , hat im Jahr 2007 ebenfalls eine Einladung zu einem Gespräch während der Unterrichtszeit erhalten. Sie erzählt: „Ein paar Wochen vor Schuljahresende wollte der Berater mich dazu bringen, die Schule für einen 1-Euro-Job abzubrechen.“ Als die damals 17-Jährige sich dazu nicht zwingen lässt, drängt der Berater sie dazu, eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben. Zwanzig Bewerbungen pro Monat soll Marina einreichen, parallel zur Schule. „Er hat angedeutet, die Leistung für meine Familie um 100 Prozent zu kürzen, wenn ich nicht unterschreibe. Ich hatte Angst, wäre am liebsten heulend rausgerannt. Ich wusste überhaupt nicht, was ich machen soll“, sagt sie, immer noch aufgewühlt.

Weiterlesen auf: Rhein-Zeitung: Arge drängt Jugendliche aus Schule Klick

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Mrz 05 2010

Alarmierende Zahlen im Berufsbildungsbericht

speed reading - time lapse video“Der Berufsbildungsbericht 2010 ist eine erneute bildungspolitische Bankrotterklärung der Bundesregierung. Ein großer Teil der Jugendlichen wird schon in der Schule ausgegrenzt und hat danach kaum eine Chance, einen Ausbildungsplatz zu finden”, kommentiert Agnes Alpers Meldungen, denen zufolge ein großer Teil der Schulabgänger nicht ausbildungsreif ist. Die Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für berufliche Aus- und Weiterbildung erklärt weiter:

“Es ist geradezu zynisch, den Jugendlichen für die Bildungsmisere auch noch die Schuld in die Schuhe zu schieben. Nur noch ein Viertel aller Betriebe bildet aus. Hunderttausend Jugendliche werden jahrelang in Warteschleifen abgeschoben. Jeder vierte Hauptschüler hat vier Jahre nach seinem Schulabschluss immer noch keinen Ausbildungsplatz.

Hier ist die Politik in der Pflicht. Der Ball liegt bei Ministerin Schavan, nicht bei den Jugendlichen. Ziel muss es sein, allen Jugendlichen eine gute Ausbildung zu ermöglichen.”

Quelle: DIE LINKE. im Bundestag

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Mrz 04 2010

Nürnberger Krisendemonstration am 06. März 2010 - Beginn 14:00 Uhr an der Lorenzkirche

Das Nürnberger Bündnis ruft für den 6. März zu einer überregionalen Demonstration auf. In ihrem Aufruf betonen die Organisatoren, dass die Krise nicht vorbei und »mittlerweile im Alltag angekommen« sei. Die Zahl der Armen wachse.

krisendemo

Die Krise ist noch lange nicht vorbei!

Zeit für eine Wende – Zeit für eine andere Welt!

Beginn: Samstag, 14 Uhr an der Lorenzkirche

Der Aufruf zum Download: Krisen-Demo 6. März 2010

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Mrz 04 2010

Wer hätte das gedacht: “IAB - Hartz-IV-Empfänger wollen arbeiten”

Eine Pressemeldung des IAB (Institut für Arbeitsmarkt und Bildungsforschung):

Empfänger von Leistungen aus der Grundsicherung ergreifen vielfältige Aktivitäten, um Arbeit zu finden. Auch auf eigene Initiative. Damit widersprechen sie dem in Teilen der Öffentlichkeit präsenten Bild des passiven Hilfebedürftigen. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass viele Bemühungen um eine reguläre Beschäftigung ins Leere laufen. Basis der Untersuchung sind jährlich wiederholte Intensivgespräche mit Empfängern der Grundsicherung für Arbeitsuchende in ganz Deutschland.

Download: IAB-Forschungsbericht 3/2010 (PDF)

Pressemeldung: http://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/fb0310.aspx

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Mrz 04 2010

Wer nutzt hier wen aus?

Vervangen riolering/Replacing the sewer systemAus jungeWelt –04.03.10 | – Etwa 500000 Vollzeit-beschäftigte in der Bundesrepublik Deutschland nehmen ihren Anspruch auf staatliche Unterstützung nicht wahr. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor.

Die Betroffenen lassen ihren geringen Verdienst nicht mit ergänzendem Arbeitslosengeld II »aufstocken«, obwohl das rechtlich möglich wäre, heißt es in dem Papier. Damit übersteige die Zahl der Vollzeitbeschäftigten, die in verdeckter Armut leben, deutlich die Zahl der vollzeitbeschäftigten »Aufstocker« (rund 400000).

Nimmt man auch Beschäftigte mit geringerer Stundenzahl hinzu, dürfte die Zahl derer, die einen Anspruch auf staatliche Unterstützung nicht realisieren, noch weitaus höher sein, so die Schlußfolgerung der Frankfurter Wirtschaftswissenschaftlerin Irene Becker.

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