Mrz
20
2010
Warum eigentlich, Kolleginnen und Kollegen, lasst Ihr Euch nicht kündigen und führt ein herrliches faules Luxusleben mit Hartz IV? Warum schuftet Ihr lieber, selbst wenn der Lohn hinten und vorne nicht reicht?
Warum lassen sich so viele erpressen von den Unternehmern, akzeptieren Niedriglöhne und unbezahlte Verlängerung des Arbeitstags - nur um nicht arbeitslos zu werden? Ist vielleicht Hartz IV doch nicht so angenehm, wie der Herr Westerwelle meint? Der behauptet: „Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.”
Wohlstand? Mit Hartz IV?
Eher bei der Klientel der FDP und der CDU, denen die Regierung die Steuern auf Kapitaleinkünfte gesenkt hat, die Zinserträge und Spekulationsgewinne fast ungeschoren lässt. Oder verwechselt da einer die Orgien mit Lidlwein und Büchsenfisch mit den Champagnerfesten bei Delikatessen-Käfer oder im Bayerischen Hof, wenn er von „spätrömischer Dekadenz” schwafelt?
An den manchen Stammtischen wurde eifrig Beifall geklatscht, ohne Hirn und Verstand. So als ob es sie nicht treffen könnte. So mancher Gekündigte wurde vom Arbeitsamt vermittelt an genau jene Stelle, die er vorher hatte, aber nun als Hartz IV-Empfänger mit 1 Euro-Job. Der Stundenlohn von 1 bis 1,50 Euro wird angerechnet auf Hartz IV. Massenhaft wurden in den letzten Jahren sozialversicherungspflichtige Jobs umgewandelt in Mini-Jobs. Und stehst Du erst mal Schlange im Arbeitsamt, hast Du keine Chance mehr, nein zu sagen. Nur wer jegliche Arbeit annimmt und sei sie noch so mies und schlecht bezahlt, bekommt auch Geld. Wer sich weigert, bekommt sofort einen Abzug, der bis auf Null gehen kann.
Weiterlesen auf: http://www.linkezeitung.de
Das könnte Sie auch interessieren:
ALG II, Arbeit, Politik, Soziales | Präventus |
Kommentare (0)
Arbeitsamt, Arbeitstag, Empfänger, FDP, Lohn, Steuer, Stundenlohn, Unternehmer, Westerwelle
Mrz
20
2010
Zwar ist die “Generation Praktikum” noch allgegenwärtig, doch meldet sich schon die Wachablösung unter dem bezeichnenden Namen “Generation Krise” zu Wort. Meine Generation und diejenige davor haben haben es zu verantworten, daß es durch unsere(!) Nachlässigkeit oder gar Gier soweit gekommen ist – jetzt wird es Zeit, den jungen Leuten eine Zukunft und das Wort zu überlassen! Es folgt also ein Aufruf der “Generation Krise”:
Jugend für Arbeit, Bildung, Ausbildung und Übernahme
Die Generation Krise schlägt zurück
Die kapitalistische Krise hat uns zu Arbeitslosen auf Bewährung gemacht. Jede und jeden könnte es als nächstes treffen. Die Zukunft für eine Generation: Betriebstore und Büros geschlossen – die Staatskasse leer. Die Jugendarbeitslosigkeit ist in kurzer Zeit rasant gestiegen. Schüler/-innen und Studierenden wird keine Zukunft geboten: Über eine Millionen Jugendliche sind bereits auf Hartz IV angewiesen. Es wird immer weniger ausgebildet. Gerade Jugendliche werden als erstes für Teilzeit, Leiharbeit und Niedriglohnjobs herangezogen. Junge Frauen sind davon in besonderem Maße betroffen. Für diejenigen, die eine Ausbildung haben, wartet statt der Übernahme oft die Arbeitslosigkeit. Der Ausweg an die Uni ist durch Studiengebühren und Studienplatzmangel eingeschränkt. Unser Name: Generation Krise.
Read more »
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
20
2010
… um damit einen regulären, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz zu vernichten!?
Kann das Wahr sein? Laut Welt-Artikel schon.
Außerdem hat die Mutter von zwei Kindern drei Kinder, und kann Hosen aus dem Nichts herbeizaubern! Die Gute hat einen Hochschulabschluss, leider eine schwere Arthrose benötigt deswegen zeitweise einen Rollator! und arbeitet deshalb ehrenamtlich als Putzfrau!
Was es nicht alles gibt Vielleicht hat sich aber auch Hannelore SchröderKraft des Nachts in die Welt-Redaktion geschlichen. Die müssen uns wirklich für bescheuert halten, aber das ist nur meine bescheidene Meinung
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
20
2010
Frankfurt/Bonn – Allgemein fand bei der Hartz IV-Debatte im Bundestag die Aussage Zustimmung, dass sich Arbeit wieder lohnen soll. Das von Erwerbslosen Forum Deutschland und Klartext e. V. gegründete Institut für Innovative Politik (IP)* regt an, deutlicher herauszustellen, für wen sich Arbeit wieder lohnen soll.
Im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands müsse sich vor allem für Unternehmer Arbeit wieder lohnen. Unternehmer seien die wahren Leistungsträger. Sie bräuchten mehr Arbeitsanreize. Der Leiter des Instituts für Innovative Politik (IP), Prof. Dr. Dr. hc. D. Ummbeutel schlägt deshalb vor:“ Erst wenn Löhne bis 800 Euro komplett aus Steuermitteln übernommen werden, wird es sich wieder lohnen zu investieren. So kann auch der Arbeitsmarkt wiederbelebt werden“.
Prof. D.Ummbeutel warnte allerdings davor, die Steuermittel von Unternehmern einzutreiben, da sonst die motivierenden Effekte der teilweise Verstaatlichung des Lohns wieder zunichte gemacht würden. Durch die teilweise Verstaatlichung aller Löhne werde der solidarische Zusammenhalt der Gesellschaft entscheidend gefestigt, betonte der Wissenschaftler.
Quelle Klick
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
19
2010
Artikel in Telepolis: “Eine Million Menschen sitzen auf der Straße, weil wir nicht pünktlich Feierabend machen”
Interview mit Jörn Boewe über Ausmaß, Weisen und Folgen von unbezahlter Mehrarbeit in der Bundesrepublik Deutschland.
In der Debatte über den Arbeitsmarkt werden die Dimensionen und Auswirkungen unbezahlter Mehrarbeit kaum diskutiert, obgleich diese einen relevanten volkswirtschaftlichen Faktor zugunsten der Arbeitgeber darstellt. Telepolis sprach mit Jörn Boewe, der sich in dem Buch “ArbeitsUnrecht” mit einem Beitrag dem Thema widmete.
Herr Boewe, laut einer Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung arbeiten in 84 Prozent der Betriebe die Menschen z.T. erheblich mehr als sie bezahlt bekommen. Welche Finten haben die Unternehmen entwickelt, um ihren Mitarbeitern diese Mehrarbeit abzupressen?
Jörn Boewe: Direkt angeordnet wird so etwas, wenn überhaupt, äußerst selten. Normalerweise kommen vielfältige psychologische Tricks zum Einsatz…
Weiterlesen: Telepolis.de
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
19
2010
Die Diskussion um die “Mindestsicherung” – für die Regierung “Sprungbrett zur Beschäftigung”, für die FPÖ “soziale Hängematte” – verläuft ähnlich wie in Deutschland.
Quelle: Telepolis
Höhe der Mindestsicherung in Österreich:
Die Höhe der Leistung aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung orientiert sich am Netto-Ausgleichszulagenrichtsatz in der Pensionsversicherung.
Im Jahr 2010 wären dies € 744,0. (Ehe-)Paare würden € 1.116,0 netto erhalten. Diese Leistung gebührt 12 mal pro Jahr.
Sonder- bzw. Zusatzbedarfe wie z.B. Heizkostenzuschüsse können weiterhin zusätzlich zur BMS durch die Länder geleistet werden.
Im pauschalierten Mindeststandard ist bereits ein Teil zur Abdeckung der Wohnkosten enthalten. Überschreiten die angemessenen Wohnkosten 25% des Mindeststandards einer Bedarfsgemeinschaft, so gewähren die Länder zusätzliche Leistungen zur Deckung der Wohnkosten. Die Länder können diese zusätzlichen Leistungen entweder aus Mitteln der Bedarfsorientierten Mindestsicherung oder als Wohnbeihilfe zuerkennen.
Weiterlesen & Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
19
2010
von Werner Schulten - www.bag-hartz-iv.de
Faschistischer Artikel eines Universitätsprofessors in der FAZ
Der Soziologe und Ökonom Professor Dr. Dr. Gunnar Heinsohn lehrt seit 1984 an der Universität Bremen. Bereits in der Vergangenheit hatte er mit Aufsätzen und anderen Pamphleten uns glauben machen wollen, es hätte nie Ideen von Humanität und keinen Humanismus gegeben, sondern wir müssten den Fortbestand unserer Spezies durch Auslese sichern, die bei Farnen und Moosen funktioniert.
Aber was er mit seinem Gastartikel in der FAZ erbrochen hat, ist das faschistischste und rassistischste, was ich in der letzten Zeit gelesen habe.
http://www.faz.net/s/Rub0B44038177824280BB9F799BC91030B0/Doc~E0AC5A2CD5A6A481EABE50FAE2
AEBA30B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Sein nicht neuer Vorschlag, die Sozialhilfe auf fünf Jahre zu begrenzen, also quasi in unserer Verfassung manifestierte Grundrechte umzuwandeln in Sprengstoffgürtel mit Langzeitzündern, ist hierbei noch einer der kleineren Fehltritte dieses Ignoranten.
Viel schlimmer sind seine gesamten Ausführungen und Schlussfolgerungen zu „Niedrigleistern aus dem Ausland” und deren „Nachwuchs, der die Bildungsschwäche weiterschleppt.” Aber es kommt noch dicker. Dieser ganze Artikel hätte aus der Zeit des glorreichen Tausendjährigen Reiches stammen können als Werbung für den Lebensborn, hätte der Autor nicht eine neue Rasse ausgemacht. Das haben selbst die Nazis nicht geschafft.
Read more »
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
19
2010
“Ein sozialer Arbeitsmarkt, der diesen Namen auch verdient, erfordert einen konsequenten Bruch mit Hartz IV. Denn die vorhandenen Arbeitsmarktinstrumente wie Ein-Euro-Jobs haben nichts mit guter öffentlicher Beschäftigung zu tun”, erklärt Sabine Zimmermann zur Forderung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, gegen Langzeitarbeitslosigkeit auf öffentlich geförderte Beschäftigung zu setzen.
Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
“DIE LINKE fordert seit Jahren, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze mit öffentlichen Mitteln zu schaffen, zu Mindestlohnbedingungen, freiwillig und zusätzlich. Damit würde der Sozialstaat gestärkt.
Read more »
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
19
2010
Von Roberto J. De Lapuente | ad sinistram | – Schließlich doch noch ein Vorschlag mit Substanz! Nahezu mußte man annehmen, dem Land der Denker seien die Ideen ausgegangen. Fast glaubte man, dies’ Land kenne keine philosophische Kultur mehr! Doch ruhig Blut, es gibt sie noch, die freien Denker, die Visionäre und ungemütlichen Geister. Es gibt sie noch, die Freunde raffinierter Heilslehren.
Man muß Heinsohns Anregung, die Sozialhilfe zeitlich zu beschränken, als Chance sehen. Als Sprungbrett, als Legitimierung, in strotzende Villen einzudringen, kostbare Karossen umzuwerfen, in fürstliche Swimming-Pools zu pissen! Als Option, den sich vollstopfenden Egomanen weiszumachen, dass deren fetten Jahre vorbei seien. Als Möglichkeit, Kommunikation mit der Faust zu machen, dort wo das blanke Wort schon lange nicht mehr wirkte. Ein ganz durchtriebener Plan, den dieser agent provocateur da feilbietet.
Wenn es keine revoltierenden Massen gibt, dann hungern wir sie eben aus, bis sie entkräftet und kränklich zur Revolte stolpern.
Wer die Gesellschaft verändern will, der darf sich auch nicht von Kinkerlitzchen wie dem Grundgesetz aufhalten lassen. Beseelte Veränderer sind über Gesetzestexte schon lange hinweg, ihr Drang ist ihnen einziges Gesetz.
Read more »
Das könnte Sie auch interessieren:
Gedanken, Nachrichten, Soziales | Präventus |
Kommentare (0)
Gesellschaft, Grundgesetz, Hunger, Lebensgrundlage, Menschenrecht, schuld, Sozialhilfe, Staat, Terrorist, Unterstützung, verbrechen
Mrz
18
2010
Zitat: Er überfiel eine Videothek und bedrohte eine Frau mit einem Messer - und das alles, weil er wegen seiner sozialen Notlage ins Gefängnis wollte. Nun verurteilte das Landgericht den 44-jährigen Mann aus Bingen tatsächlich zu dreieinhalb Jahren Haft.
Die Richter glaubten den Angaben des Mannes zu seinem Motiv: “Es war wahrscheinlich ein Hilferuf mit dem Ziel, freie Kost und Logis in der Haft zu bekommen.”
Weiter gehts hier: Mainz: Räuber wollte aus sozialer Not ins Gefängnis - Nachrichten :: Rheinland-Pfalz | SWR.de
Auch wenns hier jetzt wohl gleich Geschrei gibt: Ich kann den Mann verstehen. Sicherlich ist Freiheit das höchste Gut, aber was nützt diese, wenn man von den Behörden dauergequält wird (z.B. angeblich unangemessene Wohn/Heizkosten, Sanktionsdrohungen wegen angeblich nicht wahrgenommenen Terminen, entwürdigende Kindergartenmassnahmen ect ect).
Er wird nicht der erste und der letzte gewesen sein, der diesen Ausweg wählt
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
18
2010
Duckhome: Die Rassenhygiene des Kriminellen Peter Hartz
Peter Hartz gehört zu der Bande von Managern und Bankstern die alles getan haben um Arbeitsplätze in Deutschland zu vernichten und die Löhne zu drücken, um dem Großkapital immer mehr Rendite zu verschaffen. Die heutigen Langzeitarbeitslosen sind das Produkt seiner perfiden Arbeit. Man hat ihn nie gehört, wenn die Hetzer des heutigen Stürmers, der Bild-Zeitung und der sonstigen Springerverbrecher gegen die Arbeitslosen gehetzt haben. Nie kam ein Wort des Widerspruchs.
Das bedeutet im Umkehrschluss, das die Westerwelles, die wahnsinnigen Wissenschaftler und all die anderen die gegen Hartz IV ler hetzen genau auf der Linie von Peter Hartz liegen, der sich ja diese Gemeinheit gegen die Arbeitslosen ausgedacht hat und sie stolz seinem Genossen der Bosse, dem Verräter Schröder präsentiert hat. Er wollte diesen Moloch und jetzt will er es zu Ende bringen.
Weiterlesen unterDuckhome: Die Rassenhygiene des Kriminellen Peter Hartz
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
18
2010
Es ist hemmungslos, was Vertreter einer neuen Rassen- und Klassenhygiene sich trauen, in Deutschland öffentlich von sich zu geben. Hartz IV-Empfänger und ihre Familien spielen inzwischen die Rolle einer Bevölkerungsgruppe, auf die man mittlerweile anscheinend ungestraft verbal einschlagen und ihr die Lebensgrundlage absprechen kann.
“Sozialhilfe auf fünf Jahr begrenzen”, um so die Unterschicht zu dezimieren, das ist der grandiose Vorschlag des Sozialpädagogik-Professors. Was danach kommt, wovon dann Kinder und Eltern leben sollen, diese Frage bleibt er freilich schuldig. Die Sprache des Professors ist dabei eine neue Sprache der Verurteilung unwerten Lebens, fehlt uns doch “nicht das vierte bildungsferne Kind der Sozialhilfemutter, sondern das erste oder zweite der hoch besteuerten und kinderlosen Karrierefrau”, wie es in einem weiteren Artikel (2) von Heinsohn in Welt Online heißt.
Read more »
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
18
2010
Gegenkampagne angekündigt
Bonn – Das Erwerbslosen Forum Deutschland sieht das Kalkül von FDP-Chef Guido Westerwelle bestätigt, dass mit fortwährenden diffamierenden Angriff und Wiederholungen von Unwahrheiten eine Stimmung in Deutschland erzeugt werden kann. Laut einer vom „Stern“ beauftragten „FORSA“-Umfrage halten inzwischen 72 Prozent der Befragten eine Arbeitspflicht für Hartz IV-Bezieher für richtig. Selbst unter den Anhängern der Linkspartei sprechen sie 51 Prozent dafür aus. Für das Erwerbslosen Forum Deutschland hat die Linkspartei noch eine gewaltige Hausarbeit vor sich.
Dazu Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland:
„Wir betrachten eine solche Entwicklung mit großer Sorge. Zu sehr erinnert uns Westerwelles üble Hetzkampagne an den Sozialrassismus des österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider.
Read more »
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
18
2010
Nürnberg – 28 Monate nach Beginn eines Ein-Euro-Jobs zeigen sich im Durchschnitt leicht positive Eingliederungswirkungen. Am stärksten profitieren westdeutsche Frauen, geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Bei ostdeutschen Männern sind in dem Zeitraum von 28 Monaten dagegen noch keine erhöhten Beschäftigungschancen erkennbar.
23 Prozent der westdeutschen Frauen, die an einem Ein-Euro-Job teilgenommen haben, üben 28 Monate nach dem Beginn der Maßnahme eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aus. Gleichzeitig haben nur 20 Prozent der entsprechenden Nichtteilnehmerinnen eine solche Stelle gefunden. Ein-Euro-Jobs erhöhen die Beschäftigungschancen bei westdeutschen Frauen somit immerhin um drei Prozentpunkte. Bei ostdeutschen Frauen und westdeutschen Männern steigt die Wahrscheinlichkeit dagegen nur um rund einen Prozentpunkt, bei ostdeutschen Männern im untersuchten Zeitraum von 28 Monaten gar nicht.
Read more »
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
17
2010
Zu Plänen von Bildungsministerin Schavan, mit den sogenannten Bildungsbündnissen an Grundschulen benachteiligte Kinder zu fördern und dafür bis 2013 eine Milliarde Euro einzusetzen erklärt Priska Hinz, Sprecherin für Bildungspolitik:
Ministerin Schavan stiehlt sie sich mal wieder aus der Verantwortung. Da durch das Kooperationsverbot Schulen nicht direkt unterstützt werden können, versucht Frau Schavan nun, dieses Problem über den Weg der Bildungsbündnisse zu umschiffen, statt es zu lösen.
Read more »
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
17
2010
… den ich mal über diesen Telepolis-Artikel illustrieren will. Da geht es um einen Soziologie-Professor, der, mal unfair in Naziterminologie übersetzt, Hartz IV Nachwuchs für unwertes Leben hält, für rassisch minderwertiges Humanmaterial, das weniger produktiv ist im Leben und daher der Gesellschaft weniger bringt als ordentlicher Akademikernachwuchs.
Ein anderes Beispiel, weniger krass aber doch auch irgendwie in die gleiche Richtung, ist dieser Spiegel-Artikel über zunehmend ungewollten Hartz IV Nachwuchs und dass man doch Verhütungsmittel kostenlos an die Hartz IV Opfer abgeben sollte, damit sie bloß keinen Nachwuchs kriegen. Natürlich drücken sie das anders aus, dass die Hartz IV Opfer selber den Nachwuchs nicht wollen, aber … warum wollen die den denn nicht?
Nicht weil sie generell keinen Nachwuchs wollen, sondern weil wir sie gesellschaftlich für minderwertig erklärt haben, und sie das ihren Kindern nicht zumuten wollen. Oder?
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
17
2010
WIESBADEN – Seit 1991 waren in Deutschland noch niemals mehr Erwerbstätige mit befristetem Vertrag beschäftigt als 2008. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis von Ergebnissen des Mikrozensus mit. Danach waren im Jahr 2008 2,7 Millionen oder 8,9% der Beschäftigten im Alter von 15 bis unter 65 Jahren (ohne Schüler und Studierende mit Nebenjob sowie Auszubildende) mit zeitlicher Befristung tätig. Im Jahr 1991, für das erstmals Daten für das wiedervereinigte Deutschland vorlagen, betrug die entsprechende Quote 5,7%. Read more »
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
16
2010
Von Roberto J. De Lapuente | ad sinistram | – Wenn man die Reisegewohnheiten des Außenministers in Frage stellt, die einbegriffene Selbstbereicherung beanstandet, öffentliche Rechenschaft darüber einfordert, dann ist das mittlerweile für viele in diesem Land, eine Gefahr für die Demokratie.
Zwangsarbeit zu fordern, die Verquickung von öffentlichen und privaten Interessen voranzupeitschen, Spendengelder in Steuersenkungen umzubilden: dies und noch mehr, scheint hingegen zwischenzeitlich ein ungeheuer demokratischer Akt geworden zu sein.
Es ist eine ganz besondere Form der Demokratie, die sich die FDP und viele ihrer Parteigänger in den anderen politischen Lagern, allmählich und fast unmerklich, dennoch unbeirrt, aufbauen.
Eine Demokratie, wie sie im Deutschlandprogramm der Liberalen festgeschrieben ist: als Bürgergesellschaft, als Zivilgesellschaft, die auf bürgerlichen Werten fußt. Was zunächst ganz annehmlich klingt, nach friedvollem Umgang durch bürgerliche Vernunft, ist freilich unter der Ägide der Zahnarzt- und Unternehmerpartei, unter der Führung von Trödlern und Händlern, Halsabschneidern und Leiharbeitgebern, nicht zu erwarten.
Read more »
Das könnte Sie auch interessieren:
Arbeit, Nachrichten, Politik, Soziales | Präventus |
Kommentare (0)
Berichterstattung, Beschäftigte, Erwerbslos, Existenzminimum, FDP, Korruption, Steuersenkung, Westerwelle
Mrz
16
2010
Zu den Meldungen über die Höhe einer Kopfpauschale und zu den Kosten des Sozialausgleichs erklärt Biggi Bender, Sprecherin für Gesundheitspolitik:
Die Katze ist aus dem Sack. Philipp Rösler nennt endlich Zahlen. 29 Euro soll die Kopfpauschale kosten. Im Gegenzug will er den heutigen Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent streichen. Aber auch dann bleibt für einen Durchschnittsverdiener eine monatliche Zusatzbelastung von über sieben Euro. Entlastet werden Gutverdiener.
Das ist nur der Einstiegspreis. Denn bei allem Streit ist die Koalition sich in einem völlig einig: In Zukunft sollen die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen nur noch von den Versicherten bezahlt werden.
Read more »
Das könnte Sie auch interessieren:
Mrz
16
2010
WIESBADEN – In Deutschland waren Ende Januar 2010 in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten nach vorläufigen Ergebnissen gut 4,9 Millionen Personen tätig. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 251 500 Personen oder 4,9% weniger als im Januar 2009.
Die Zahl der im Januar 2010 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum Januar 2009 ebenfalls um 4,9% auf 591 Millionen ab. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es im Januar 2010 lediglich 20 Arbeitstage gab und somit einen weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Entgelte (Bruttolohn- und Bruttogehaltsumme) verringerten sich gegenüber Januar 2009 um 3,8% auf 16,6 Milliarden Euro.
Read more »
Das könnte Sie auch interessieren: