Der Film folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt uns die gefeierten Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung, die mit unserem Geld angerichtet wird.
Der Film zeigt uns mehrere Ebenen des Finanzsystems. Wir erfahren auch, warum es auf dem Globus zu einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist. Wir lernen deren Konsequenzen für unser Leben kennen. Täglich werden Milliardensummen, die möglichst hoch verzinst werden sollen, mit Lichtgeschwindigkeit um den Globus transferiert.
Empathie, die Fähigkeit des Mitfühlens, das Ergebnis unserer Spiegelneurone, wie man sie wissenschaftlich bezeichnet. Ohne Empathie kann man keine Tätigkeiten lernen (z. B. Choreografien, Handwerkstechniken) und kein Verhalten erlernen. Leider werden diese Möglichkeiten, die in den Menschen liegen vermehrt genutzt, um zu Konsum- und Wettbewerbsverhalten anzuregen.
Verhandlungen werden gemäß den modernen Kommunikationprogrammen auch mit den Fähigkeiten des Mitfühlens, des “Sicheinfühlens”, geführt. Wenn die Empathie mehr Raum einnimmt, wird es weniger Geschäfte zu Lasten Dritter geben? Die Ignoranz der neoliberalen Wirtschaft hätte eine gesellschaftlich geforderte Grenze gefunden. Die internationalen Völker hätten einen gemeinsamen überreligösen moralischen Nenner, der eine neue Grundlage für alle Verhandlungen bildet – wenn man es denn von den heute Mächtigen fordert.
Sollte es eine darauf basierende “moderne” Schrift wie Bibel und Koran ohne die Propheten geben? Empathie könnte die Vorstellung vom alles verbindenden “Heiligen Geist” und dem Qi (Chi) fassbarer werden lassen.
Ein schneller Tipp für alle TV-Gerät-Besitzer: heute um 22:40 Uhr läuft auf Arte der erschreckende Dokumentarfilm „Monsanto, mit Gift und Genen“, der die Umtriebe dieses abstoßenden Großkonzerns aufdeckt. (Ich hoffe mal, dass die Doku dann auch in der Arte-Mediathek via Internet zu sehen sein wird.)
Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns “Monsanto Chemical Works”, dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie. Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt “Monsanto” auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde, stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid “Agent Orange” her. Heute sind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten Organismen “Monsanto”-Patente. Diesen Umstand halten viele für bedenklich.
Dies ist ein wunderschöner Beitrag der aufzeigt, wie der Staat durch unterschiedliche Behandlungen den Hass gegeneinander schürt.
Bitte nicht falsch verstehen wenn er im Video darüber Redet, er gibt nur wieder was unsere so “Menschenfreundliche” Regierung beschlossen hat und tut. Alles Verbrecher … und wir müssen nachher ihre verbrechen ausbaden…und den Preis dafür zahlen…!?! Nicht mit uns sag ich euch! (so die Beschreibung neben dem Video)
Ein Vortrag von Udo Ulfkotte. Vorsicht Bürgerkrieg? Was denkt ihr?
Und wieder sorgt die Frage für Erheiterung im Publikum und beim Podium, nur Schäuble kann sie irgendwie nicht witzig finden.
Schade, sie hat die Frage falsch herum aufgebaut.
Es bezog sich leider nur auf die Qualität? des Journalisten, nicht darauf wie er selbst zu seiner Tat steht. Leider rudert Illner sichtlich irritiert danach noch weiter rum. Basiert leider alles auf dem Fehler der Qualitätsfrage. Zu Schäuble fällt mir nicht viel ein. Korruption im deutschen Bundestag wo man hinschaut aber in der Außenpolitik andere Länder maßregeln.
Anmerkung:
Journalisten würden sicher auch gerne unangenehme Fragen an unsere sog. Volksvertreter stellen. Sie wissen aber von vornherein, daß ihre Brötchengeber dies so nicht wünschen. Besonders straff scheinen die Zügel seit September 2001 geführt zu werden, wie Recherchen im Internet ergeben.
Rob Savelberg verkörpert das, was unsere Journalisten verloren haben: Frische und angstfreie Direktheit sowie schnelles Nachhaken !
Hervorragender Auftakt von Sarah Wagenknecht. Super Rede, inhaltlich ohne Tadel.
Ich freue mich sehr auf weitere Reden von ihr, weil ich glaube, dass sie eine der ganz wenigen ist,? die den Kern des Problems erkannt haben und ihn vor allem auch aussprechen.
Ihr aktuelles Buch möchte ich hier auch noch dringend empfehlen! Da gibts jede Menge Fakten zur Krise und deren Ursachen.
Ich hätte mir gewünscht, es wäre keine Werbung…und Telekom, naja das ist aber wieder eine andere Geschichte…
Ich bin allerdings irgendwie berührt, das heißt, ich bin auf den Quatsch reingefallen, und das ist schon wieder frustrierend. Wären die Menschen einfach so dort gewesen und hätten gesungen, und wenn auch nicht alle gesungen hätten, wäre es immer noch wertvoller als dafür bezahlt zu werden, somit hat dieses Video nicht mehr dieses Magische.
Stammt zwar eigentlich aus dem Jahre 1981, aber leider habe ich da kein passendes Video gefunden. Sorry.
Zeitgeschehen 1982 in Deutschland (West)
Erst besucht Bundeskanzler Helmut Schmidt US Präsident Reagan in den USA, um Meinungsverschiedenheiten bei der Beurteilung der Polenkrise beizulegen (Januar), dann kommt Reagan zum Staatsbesuch nach Bonn (Juni). Dieser wird begleitet von der bis dahin größten Friedensdemonstration (über 400.000 Menschen in Bonn) in Deutschland. Bereits die Ostermärsche sahen in der Republik etwa eine halbe Mio. Teilnehmer.
Erster NATO-Gipfel in der Bundesrepublik. Er sieht sich mit 350.000 Demonstranten gegen die Aufrüstungspolitik konfrontiert.
Die Demonstrationslandschaft in der Bundesrepublik wird um Bürgerproteste gegen den Ausbau des Flughafens Frankfurt am Main (Startbahn West) erweitert. In einer Schlacht zwischen 10.000 Demonstranten und der Polizei werden am 30.1. weit über 100 Personen verletzt.
Bei Anschlägen der “Revolutionären Zellen” auf zwei Betriebe, die am Bau des Frankfurter Flughafens beteiligt sind, kommt es zu einem Sachschaden von über 100.000 DM.
1975 war der Vietnam-Krieg zu Ende. Am 30. April verlies der letzte Hubschrauber Saigon. Zehn Jahre später wurde ein Song von Paul Hardcastle der Hit zu diesem Thema überhaupt. ‘19′ hiess dieser Song, in dem es um US-Soldaten in Vietnam geht, die gerade mal im Durchschnitt neunzehn Jahre alt waren. Es sind Originalaufnahmen von US-Nachrichtensprecher zu hören, sowie Kampfeinsätze von Soldaten in Saigon Read more »